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Spiel wird nicht wiederholt

Geiseckes Nichtantritt: SSV Hagen bezieht Stellung

HAGEN/SCHWERTE Die Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten SSV Hagen fühlen sich durch unsere Berichterstattung zum ausgefallenen Spitzenspiel am Sonntag gegen den Geisecker SV ungerecht behandelt. Es sei nicht objektiv und seriös berichtet worden, so Ömür Turhan. Der 1. Vorsitzender des SSV kommt an dieser Stelle zu Wort.

Geiseckes Nichtantritt: SSV Hagen bezieht Stellung

Für Geiseckes Sportlichen Leiter Thomas Redel ist das Thema mit der Entscheidung des Staffelleiters beendet.

Turhan stößt sich an dem Satz „Beim SSV Hagen stieß die Geisecker Entscheidung zum Teil auf Unmut – nicht jeder sah in dem traurigen Sachverhalt einen Grund, nicht anzutreten.“ Turhan bestätigt zwar, dass es verbale Auseinandersetzungen gegeben habe. „Aber dabei ging es zu keinem Zeitpunkt darum, ob wir spielen oder nicht – keiner hatte die drei Punkte im Sinn und keiner von uns hat irgendetwas in diese Richtung gesagt. Es waren persönliche Dinge zwischen Verantwortlichen beider Seiten, die sich hochgeschaukelt haben.“

Er sei irritiert vom Verhalten der Geisecker, so der SSV-Vorsitzende. „Sie haben sich nach ihrem Entschluss, nicht anzutreten, nicht zuerst an uns gewandt, wie es normal gewesen wäre. Stattdessen habe ich dann hintenrum erfahren, dass der Sportliche Leiter sofort den Staffelleiter angerufen hat, um ein Wiederholungsspiel zu erwirken. Wenn sie wirklich so betroffen waren, passt dieses Verhalten nicht zusammen“, sagt Turhan.

Wie berichtet, hatten die Geisecker sich entschlossen, nicht anzutreten, nachdem ihr Spieler Marc Nebgen erst durch die Schweigeminute kurz vor dem Spiel erfahren hatte, dass es sich bei dem mit dieser Schweigeminute bedachten Unfallopfer um seinen Cousin handelt.

Ansonsten gab es von Geisecker Seite kein allzu ausgeprägtes Bedürfnis mehr, sich zu äußern. „Ich denke, es verbietet sich, in dieser Sache irgendeinen lauten Ton zu finden“, sagt Trainer Thomas Wotzlawski. Derweil hatte Thomas Redel am Tag nach dem ausgefallenen Spiel nochmal Kontakt zu Staffelleiter Michael Krauthausen. Es werde darauf hinauslaufen, dass die Partie mit 2:0 für Hagen gewertet wird, berichtet Redel. „Das werden wir auch ohne Wenn und Aber akzeptieren, genauso wie die fällige Geldstrafe fürs Nichtantreten.“ Und damit sei die unerfreuliche Angelegenheit dann hoffentlich auch erledigt, so Redel.

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