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Erdgasförderung

Grüne lehnen Fracking im Ruhrtal ab

SCHWERTE Der Ortsverband der Grüne lehnt Fracking grundsätzlich ab, weil es wassergefährdend, umweltschädlich und gesundheitsgefährdend ist. Für sie ist gerade im Wasserschutzgebiet Schwerte die unkonventionelle Erdgasförderung undenkbar. Erst kürzlich jedoch sicherte sich Wintershall die Rechte für Probebohrungen.

Grüne lehnen Fracking im Ruhrtal ab

Gegen die Fracking-Pläne vieler Unternehmen formiert sich immer mehr Widerstand.

Die Firma hat sich die Rechte für Probebohrungen im gesamten Ruhrtal gesichert.  Allerdings gilt dieses Recht nur pauschal, für die einzelnen Erkundungsbohrungen müssten weitere Anträge gestellt werden. Der Energieriese geht davon aus, dass sich unter dem Ruhrtal im porösen Gestein verstecktes Erdgas befindet.

Um das zu fördern müsste man aber das so genannte Fracking anwenden. Dabei muss das Erdgas unter enorm hohem Druck mit einem Gemisch aus Wasser und zum Teil hochgiftigen Chemikalien aus den gasführenden Schichten herausgebrochen werden. „Millionen Liter Wasser und Tonnen Chemikalien kommen dabei zum Einsatz“, so die Grünen. Monika Rosenthal, Sprecherin der Grünen in Schwerte: „Gerade jetzt ist es wichtig in erneuerbare Energien zu investieren. Umweltschädliche und zudem gefährliche Energiequellen sind keine Lösung für eine nachhaltige Energiewende. Wir müssen uns intensiv bemühen umweltschonende, regenerative, kleinere dezentrale Alternativen zu Atom, Gas, Kohle und Erdöl zu finden.Beim Landesparteitag der Grünen in Emsdetten wurde eine umfassende Novellierung des Bundesberggesetzes, dass auch die Fracking-Anträge regelt gefordert. So wollen die Grünen die Trennung von Bergbaurechten und Grundbesitz aufheben und die Beweislast bei bergschäden umkehren. Künftig solle der Bergwerksbetreiber nachweisen müssen, dass seine Arbeit keine Schäden anrichtet und nicht die Bürger, dass die Schäden durch Bergbau entstanden sind.

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