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Gutscheine für Schulsachen

SCHWERTE Gutscheine für Schulhefte und Bücher soll die Stadt an Familien, die von ALG II leben, verteilen. Das fordern die Grünen in einem Antrag an die Stadt.

Gutscheine für Schulsachen

Die Grünen-Ratsfrau Barbara Stellmacher.

Mit ihrem schon im Oktober formulierten Papier liegen sie auf einem Kurs mit Arbeitsminister Franz Müntefering. Der für bedürftige Erstklässler eine Schulstartpaket von 150 Euro vorschlug (RN berichteten).Viele Familien kommen mit dem Geld nicht aus Seit der Einführung von Hartz IV stellt sich zunehmend heraus, dass viele Familien mit dem Geld nicht auskommen, und vor allem auch nicht haushalten können. Für Schulbücher und Schreibwaren, für die es früher einmalige Zuschüsse oder Gutscheine gab, bleibt kein Geld übrig. Auf der Strecke bleiben die Kinder. „Das haben wir auch bei unserer Wunschzettelaktion gemerkt“, so die Grünen-Ratsfrau Barbara Stellmacher, „viele der Kinder wünschten sich Schulsachen.“ Und das bei einem einzigen Wunsch. Nur 1,63 Euro für Schreibwaren 208 Euro bekommt die Bedarfsgemeinschaft pro Kind von der ARGE. Der Satz ist vom Gesetzgeber nach einem theoretisch berechneten Bedarf zusammengestellt. 1,63 Euro davon sind für Schreibwaren angesetzt. „Davon bekommt man ja kaum einen Stift“, so Stellmacher. Etwa 1000 Kinder leben in den derzeit 1994 Bedarfsgemeinschaften in der Ruhrstadt. Rund 50 Euro in Gutscheinen pro Kind und Schulhalbjahr veranschlagen die Grünen für ihren Sonderfonds. „Gut angelegtes Geld“, wie Barbara Stellmacher findet und sie verweist auf die Stadt Oldenburg, die einen ähnlichen freiwilligen Fonds bereits eingerichtet hat. Die städtischen Kassen sind leer In der Freiwilligkeit liegt aber das Problem. Sozialdezernent Winkler verweist auf die leeren städtischen Kassen. Denn der Bedarf für Schulbeihilfe sei sicherlich gegeben. „Gerade im Bereich der Lehrmittel haben die Kommunen sozialpolitische Kompetenz verloren.“ Gutscheine für Schulbücher gibt es derzeit nur für Asylbewerber. Die bekommen nämlich kein ALG II. „Wenn es nur am Geld liegt, könnte man das bei Energiekosten städtischer Gebäude einsparen“, meint Barbara Stellmacher.

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