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Haltestelle Gesamtschule: Kein Geld für Sicherheit

SCHWERTE Muss erst ein Unfall passieren? Immer noch wartet die Gesamtschule auf die Umgestaltung ihrer gefährlichen Schulbushaltestelle.

Haltestelle Gesamtschule: Kein Geld für Sicherheit

Auf dem Bürgersteig und auf der Mittelinsel drängeln sich die Kinder, wenn die Schulbusse die Gesamtschule ansteuern.

„Wir hatten gehofft, dass die Maßnahme mit dem Schuljahresbeginn umgesetzt worden wäre“, erklärt Direktor Klaus Kruzinski-Irle. Geplant war, auf dem Sportplatz-Parkplatz eine Wendeschleife anzulegen. Über diese sollten die aus Richtung Geisecke kommenden Busse vor dem Anhalten drehen, damit die Einstiegstüren sich direkt zum Schulhof öffnen. Damit bräuchten die Kinder die Grünstraße nicht mehr zu überqueren.

„Die Voraussetzungen sind geprüft“, erinnert Kruzinski-Irle an die Testfahrten mit verschiedenen Bus-Typen der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU). Was fehlte, war das Geld. „Solange der Haushalt nicht genehmigt war, konnte die Maßnahme nicht angepackt werden“, sagt Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Doch bereits in der nächsten Woche solle die praktische Umsetzung von Vertretern der VKU und der Verwaltung vor Ort besprochen werden. „In Kürze“ werde dann gestartet.

Vielleicht ist die Haltestelle dann wenigstens zum Ende der Herbstferien entschärft, wenn die Gesamtschule mit ihren neuen Bus-Begleitern gleichzeitig für mehr Sicherheit an Bord sorgt. „Wir haben 14 Schüler der Klassen neun, zehn und elf dafür gewinnen können“, freut sich Kruzinski-Irle. Als so genannte Bus-Guides werden sie nach ihrer Ausbildung auf den langen Strecken von Villigst und Westhofen mitfahren. Schon an den Haltestellen zeigen sie ihren Schulkameraden, wie man geordnet in einer Schlange wartet – auch auf dem Schulhof der Gesamtschule.

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