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Heißer Anwärter auf Kleinkunstpreis

SCHWERTE Günstig standen die Sterne am Schicksalstag der Deutschen, dem 9. November, für Sebastian Krämer: Mit seinem Gastspiel in der Rohrmeisterei spielte er sich in die Herzen der Kleinkunst-Fans.

Heißer Anwärter auf Kleinkunstpreis

Sebastian Krämer spielte sich bei den Kleinkunstwochen ganz nach vorn.

Mit einer tollen Publikumswertung von 113,3 (von 120 möglichen) Punkten führt Krämer nach der Herbstreihe den Kampf um den Kleinkunstpreis an. „Der Junior hat sich gegen gestandene Größen der Szene ganz nach oben gespielt“, stellte Kulturbüroleiter Herbert Hermes beim Auszählen der Stimmzettel fest. Trotzdem war er nicht ganz überrascht. Denn das Programm „Krämers Schule der Leidenschaft“ hatte den Festivalmacher schon vorher überzeugt.

Dicht auf den Fersen waren dem Anwärter auf die Kleinkunstkrone Malediva (112,3) und Lutz Görner (110,7). Liedermacher Wolf Biermann dagegen wollte sich keinem Votum stellen. „Der Rest lag bei einer Durchschnittsbewertung“, so Hermes. Allerdings hätte er Heinz Rudolf Kunze „ohne Zweifel weiter vorn“ gesehen, wenn nur sein musikalischer Zugabenteil bewertet worden wäre.

Hans Georgi kam nicht so gut an

Für den einzigen negativen Ausrutscher sorgte ausgerechnet zum Auftakt der Reihe das Musik-Kabarett von Hans Georgi. Dessen Kästner-Abend entlockte dem Publikum nur magere 86 Punkte. „Das ist nicht der Qualitätsstandard, den wir uns zu präsentieren bemühen“, räumte Hermes selbstkritisch ein.

  Andere Künstler hat Hermes dagegen umgehend wieder eingeladen: Konrad Beikircher kommt im nächsten Herbst mit einem Kabarett-Programm, Heinz Rudolf Kunze wahrscheinlich im Jahr 2009. Und auch mit Lutz Görner soll es ein Wiederhören geben, dann wohl bei einem Bukowski-Abend.

Im Februar gibt es Konkurrenz für Krämer

Zunächst jedoch fiebert Hermes der Frühjahrsreihe entgegen, die unter dem Motto „Zauber, Magie und schwarze Nächte“ am 1. Februar startet. Hochkarätige Künstler gehen an den Start, um die Wertung von Sebastian Krämer zu übertreffen. Eine weitere Steigerung der Besucherzahlen würde Hermes dann freuen.

Schon jetzt konnte er mit 320 Besuchern pro Abend den langjährigen Schnitt von 280 Gästen deutlich toppen. Zuschauerkrösus war mit über 500 Personen Lutz Görner, der selbst die Rohrmeisterei an die Grenzen der Kapazität stoßen ließ.

  

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