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IG Metall kündigt Großdemo an

SCHWERTE Mit einer Großkundgebung auf dem Postplatz macht die IG Metall am Freitag, 7. November, Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen.

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Hubert Rosenthal, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hagen.
Foto: Reinhard Schmitz

Hubert Rosenthal, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hagen.

Kollegen aus dem gesamten Gewerkschafts-Verwaltungsstellenbereich Hagen wollen sich um 11 Uhr in der Schwerter Innenstadt versammeln. Aus Hagen, Wetter und Hohenlimburg kommen sie mit PKW und 15 Sonderbussen angereist, um ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Lohn Ausdruck zu verleihen.

Die demonstrierenden Kollegen aus den Schwerter Metallbetrieben werden in drei großen Marschsäulen zum Postplatz ziehen: Von Hoesch Schwerter Profile, von der Deutschen Nickel und von der Gießerei Hundhausen. „Alle kommen über die Bahnhofstraße“, erwartet 1. Bevollmächtigter Hubert Rosenthal (Foto) schon auf dem Weg zum Postplatz ein geschlossenes Bild der Solidarität: „Wir werden deutlich mehr Teilnehmer haben als die 1200 beim letzten Mal im Jahre 2006.“ Nachdem Rosenthal die Versammelten begrüßt hat, wird er das Mikrofon an Hauptredner Oliver Burkhardt  übergeben, der als IG Metall-Bezirksleiter die Verhandlungen mit den Arbeitgebern führt

 Um Bewegung in die seit Wochen laufende Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie in NRW zu bringen, hatte die Gewerkschaft gestern als Auftakt zu einem kleinen Warnstreik bei der Schmiedag in Hagen aufgerufen. Denn Forderung und Angebot der Unternehmer liegen noch weit auseinander.

„Bei allem Respekt für die Arbeitgeber: 2,1 für 14 Monate sind gerade mal 1,8 Prozent“, rechnet Rosenthal vor – deutlich unter der Preissteigerungsrate. Dabei hätten die Betriebe in den vergangenen Jahren „alle richtig Geld verdient“. Deshalb ist Rosenthal überzeugt, jetzt auch ein gutes Ergebnis für seine Kollegen erzielen zu können: „Ich bin da optimistisch.“

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