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Kampf ums Bürgermeisteramt: Grüne und Graumann treten an

SCHWERTE Was bisher wie ein Wahlkampf Böckelühr gegen Kienitz aussah, wird wohl doch zu einer multilateralen Angelegenheit. Denn sowohl die Grünen als auch zumindest ein freier Kandidat wollen antreten, wenn im Juni der Bürgermeister gewählt wird.

Kampf ums Bürgermeisteramt: Grüne und Graumann treten an

Die Verwaltung wurde von der Entscheidung, die Kommunalwahl nicht am 7. Juni stattfinden zu lassen, nicht überrascht.

Bei den Grünen hatte man schon lange überlegt: „Wir wollen unsere Eigenständigkeit im Wahlkampf betonen“, erklärt Fraktionssprecher Dr. Gernot Folkers. So lange Rat, Kreistag, Landrat und Bürgermeister an einem Tag gewählt werden, laufe man Gefahr, ohne Spitzenkandidaten weniger wahrgenommen zu werden. Wer bei der Mitgliederversammlung am Samstag vorgestellt werden soll, ist bislang ein gut gehütetes Geheimnis.

Doch im Umfeld der Partei geht man davon aus, dass Monika Demant für die Grünen die geeignete Kandidatin wäre. Die Diplom-Heilpädagogin engagiert sich bereits jetzt im Bündnis für Familie, im Pflegebeirat und ist als sachkundige Bürgerin im Jugendhilfe- sowie im Demographieausschuss tätig. Auch ein alter Bekannter will es noch einmal wissen. Rainer Graumann war bereits 1999 bei der ersten direkten Bürgermeisterwahl angetreten. Als unabhängiger Kandidat. Jetzt versucht er es erneut. „Vor vier Jahren hatte ich den Eindruck, dass es politisch besser läuft“, erklärte er gestern auf Anfrage. Das sei aber in letzter Zeit nicht mehr so.

Graumann hat sich vor allem eine bessere Verkehrspolitik auf die Fahnen geschrieben. Und auch sein altes Versprechen, im Falle seiner Wahl auf einen Großteil seines Gehalts zu verzichten, erneuerte er. Bei der Wahl 1999 erreichte Graumann rund zwei Prozent der Wählerstimmen und ließ damit nicht nur alle Unabhängigen, sondern auch den FDP-Kandidaten hinter sich.

Die meisten Stimmen erreichte er im Schwerter Norden, wo er auch mit Plakaten für sich geworben hatte. „Ich finde Wahlkampf eigentlich eine ganz angenehme Sache“, sagt er. Allerdings muss er noch die 220 Unterstützerstimmen sammeln, die einen freien Kandidaten zur Teilnahme an der Wahl berechtigen. Zusätzlich zu den im Rat vertretenen Parteien, die automatisch beliefert werden, haben sich auch die Republikaner und die Linken die Wahlunterlagen schicken lassen, bestätigte Stadtsprecher Carsten Morgenthal.

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