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Katholische Zentren offen für Protestanten

SCHWERTE Die katholischen Kirchen bleiben Gotteshäuser, die Gemeindezentren Treffpunkte der Gläubigen, die Kindergärten Orte der Vorschulerziehung im christlichen Sinne.

 „Bei uns besteht bis jetzt keine Absicht zu Verkäufen“, erklärt Pfarrer Peter Iwan (St. Marien), nachdem die Evanglische Kirchengemeinde überlegt, sich von fast allen Kirchen und Gemeindezentren zu trennen (wir berichteten).

„Solange es irgendwie möglich ist, wollen wir die Infrastruktur erhalten“, betont der Leiter des Katholischen Pastoralverbundes: „Uns ist sehr daran gelegen, dass die Treffpunkte vor Ort gehalten werden.“

Vorausschauend sind deshalb bereits in den vergangenen Jahren in sämtlichen Pfarrbezirken Förderwerke gegründet worden: „Diese sorgen in erhöhtem Maße und mit großer Energie für den Erhalt der Gebäude.“

Sollten die evangelischen Mitchristen tatsächlich ihre Gemeindehäuser verkaufen müssen, stünden ihnen die katholischen Pfarrheime als neuer Treffpunkt offen. „Das wäre für uns überhaupt kein Problem“, ist Pfarrer Iwan bereit für entsprechende Überlegungen, wie sie der Presbyteriums-Vorsitzende, Pfarrer Manfred Wuttke, inzwischen geäußert hatte: „Wir wären grundsätzlich bereit dazu.“

Eine derartige Zusammenarbeit hält Iwan sogar für durchaus wünschenswert. Denn es sei sinnvoll, die vorhandene Infrastruktur gemeinsam zu nutzen.

An mangelnden Kapazitäten bei den Räumlichkeiten sollte die Aufnahme evangelischer Christen nicht scheitern. Denn hier sieht Iwan noch Möglichkeiten: „Eine detaillierte Regelung muss man dann noch suchen.“

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