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Klaus Niemann fand Grab des Vaters in der Slowakei

SCHWERTE Wenn in der heutigen Zeit jemand stirbt, ist eine angemessene Beisetzung selbstverständlich. Angehörige von Kriegstoten wissen aber oft noch nicht einmal, wann und wo genau der Vater oder der Sohn gestorben ist. Der Schwerter Klaus Niemann aus Ergste gehört dazu.

Klaus Niemann fand Grab des Vaters in der Slowakei

Der Ergster Klaus Niemann.

Doch dann kam der Brief vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Das Schreiben enthielt Angaben zu einer Grabstätte und dem Soldatenfriedhof in Humenne in der Slowakei. Reise in das Dreiländereck Kurze Zeit später machte er eine Reise in das Dreiländereck Österreich/Slowakei/Ungarn. Von dort aus begab er sich auf eine lange Fahrt quer durch die Slowakei und suchte nach dem Friedhof und der Grabstätte. Mit Erfolg: Klaus Niemann fand die Grabstätte seines Vaters Heinrich Niemann kurz vor der ukrainischen Grenze in sehr ordentlichem, gepflegtem Zustand. Sogar die Inschriften waren noch gut erhalten.Seit Jahren auf der Suche „Für mich war es einfach ein Riesen-Erlebnis“, so Klaus Niemann, „Meine Familie und ich sind schon seit einigen Jahren auf der Suche nach der Grabstätte meines Vaters und nun haben wir sie endlich gefunden. Ohne den Volksbund wären wir wahrscheinlich immer noch auf der Suche. Ich weiß gar nicht, wie ich den dafür Verantwortlichen danken soll.“Am Futa-Pass in Italien begraben Neben Klaus Niemann hat auch Rotraud Niemann, seine Frau, ihren Vater im Krieg verloren. Ebenfalls durch die Hilfe des Volksbundes weiß sie aber mittlerweile, wo ihr Vater, Ernst Armatage, begraben liegt, nämlich am Futa-Pass in Italien. „In den nächsten paar Jahren wollen wir uns auf den Weg dorthin begeben und auch sein Grab aufsuchen“, so Klaus Niemann. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt etwa zwei Millionen Kriegsgräber. Deutsche Kriegsgräber gibt es in 100 Ländern.

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