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Künstlerhaus am Markt soll zum Weihnachtsmarkt fertig sein

SCHWERTE Das Künstlerhaus am Markt nähert sich seiner Vollendung, zwei Stockwerke sind bereits komplett fertig. Jetzt sind die Fenster dran.

Noch immer scheint sich das kleine Haus im Schatten seiner übermächtigen Nachbarn zu ducken. Doch neuerdings lenkt eine blaue Eingangstür den Blick der Marktbesucher auf das Künstlerhaus. Im Dezember vergangenen Jahres starteten Birgit Breer und Eva Witter-Mante ihr Projekt Künstlerhaus (RN berichteten). Zum Welttheater der Straße Ende August wollen sie es erstmals auch der Öffentlichkeit vorstellen. Mit der Fotoausstellung „hangingaround/HeimatQuartier“ der Dortmunder Gruppe artscenico und einer Faustlesung, die Regisseur Christoph Falke inszeniert.

Zwei Stockwerke in dem Fachwerkhaus, dessen schmalere Seite zum Marktplatz zeigt, sind bereits fertig. In Eigenarbeit haben die beiden Künstlerinnen gemeinsam mit Freunden Wochenende für Wochenende gewerkelt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Erdgeschoss hat sich Eva Witter-Mante ihren Arbeitsbereich geschaffen. Ein lichtes kleines Atelier und einen gemütlichen Raum zum Ruhen und Besprechen. „Natürlich haben wir hier weniger Platz als im alten Künstlerhaus an der Rohrmeisterei“, räumt Birgit Breer ein. Doch die Platzverhältnisse seien ausreichend, zumal man ja im neuen Haus auch auf andere Räume ausweichen könne.

Das zweite Obergeschoss zeugt noch vom ursprünglichen Zustand des Hauses. Abgeblätterte gelbe Farbe an den Wänden, Strohreste ragen aus der Wand. Das letzte Geschoss des Künstlerhauses soll zum Weihnachtsmarkt der Bürger fertig sein. „Was wir dann zur Eröffnung machen, haben wir uns noch nicht überlegt“, erzählt Breer. Doch eines steht fest: „Neue Bilder von mir wird es nicht geben“, schmunzelt sie. Denn auch wenn viel Arbeit der Künstlerinnen im Künstlerhaus steckt, künstlerische Arbeit fand hier bislang nur sehr begrenzt statt. Obwohl die beiden Künstlerinnen ihr Projekt aus eigener Tasche bezahlt haben, ist das Gebäude vorerst nur gemietet. „Auf zehn Jahre“, erläutert Birgit Breer, „aber wir haben dann ein Vorkaufsrecht.“ Bis dahin wolle man erstmal die Entwicklung des Projekts absehen. Doch zunächst stehen im Künstlerhaus die Fenster auf dem Arbeitsplan. Die sollen nämlich noch bis zum Welttheater aufgearbeitet werden.

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