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Engel der Kulturen

Kunstprojekt in Schwerte: Ein Engel, drei Religionen

SCHWERTE Ein Kreuz, ein Davidstern und ein Halbmond, angebracht an den Rändern eines fast mannshohen Rades aus Stahl. Die sich daraus ergebende Silhouette erinnert an die Gestalt eines Engels. "Engel der Kulturen" heißt das Projekt zweier Künstler, das am Sonntag zum zweiten Mal Schwerte besuchte. Wir haben Fotos der Aktion.

Kunstprojekt in Schwerte: Ein Engel, drei Religionen

Vertreter der Lionsdamen, der Religionen, Kinder, die Künstler und Bürgermeister Böckelühr verlegten die Intarsie direkt neben dem Eingang des Rathauses.

Mit ihrer Idee einer Symbolik der drei Religionen, die sich auf den Urvater Abraham berufen, touren die Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich durch ganz Europa. „Dieses Rad hat keine Narbe oder Achse, seine Mitte ist eine geistige Haltung“, umschrieb Künstlerin Carmen Dietrich die Idee. Mit vor allem finanzieller Hilfe durch den Lionsclub Caelestia machte der Engel nun auch in der Schwerter Innenstadt Station, nachdem er bereits im Sommer in Haus Villigst zu Gast war.

Die Aktion hat verbindenden Charakter. Los ging es an der Moschee in der Beckestraße, wo nach der Begrüßung durch Bürgermeister Heinrich Böckelühr, die Künstler und Yilmaz Arslan von der Moscheegemeinde das Rad auf die Seite gekippt und mit Sand gefüllt wurde. Zurück blieb ein Engel aus Sand.

Religiöses Kunstprojekt "Engel der Kulturen" macht in Schwerte Halt

Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.
Wie bei eine Prozession rollten die Teilnehmer das Rad aus Stahl, das den Engel symbolisierte durch die Stadt. Am Ende traf man sich am Rathaus.

Ähnlich ging es am Werner-Steinem-Platz weiter. Hier begrüßte die Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Unna, Natalia Verzhbovska, die Gäste. Ein flüchtiger Sandabdruck und weiter ging es zur St. Viktorkirche, wo Pfarrer Peter Iwan (Mariengemeinde) und Pfarrer Michael Kamutzki die Begrüßung übernahmen.

Der Höhepunkt und Abschluss nach über zwei Stunden, in denen das Rad in einer Prozession durch die Stadt gerollt wurde, war das Verlegen einer Intarsie am Rathaus. Denn dort soll die Silhouette des Engels dauerhaft verbleiben. Anschließend holte Künstler Gregor Merten unter Hilfe von Schwertern die Umrisse eines weiteren Engels mit dem Schneidbrenner aus einer Stahlplatte. Es wird die Basis des nächsten Engels. Der soll am Donnerstag in Recklinghausen verlegt werden.

Projekt wurde mit Broschen und Ketten finanziert

Rund 250 Menschen folgten dem Rad von Station zu Station. Es waren Menschen aus den Gemeinden, Schüler, die im Unterricht kleine Kunstwerke zu dem Projekt gebastelt hatten und Vertreter von Verbänden, Parteien und Vereinen. Die amtierende Präsidentin des Lions-Clubs Caelestia, Barbara Schilling, freute sich über die rege Anteilnahme.

Schließlich hatten die Lions-Damen im Vorfeld nicht nur organisiert und fleißig die Werbetrommel gerührt, sondern auch Broschen und Ketten mit dem Engel der Kulturen verkauft, um das Projekt zu finanzieren.

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