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Ministerin revidiert die Darstellung als Negativ-Beispiel

KREIS Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat sich in einem persönlichen Anschreiben an Landrat Michael Makiolla zu den Aussagen des Familienatlas 2007 über den Kreis Unna geäußert.

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Brief an Makiolla: Ursula von der Leyen.

Ursula von der Leyen.

„Die Darstellung ihres Landkreises in den Medien als exponiertes Negativbeispiel für den familienunfreundlichsten Ort in ganz Deutschland entspricht nicht der Darstellung im Familienatlas und war in keiner Weise beabsichtigt“, stellte die Ministerin klar.Situation der Familien verbessern  Sie bestätigte damit die Einschätzung von Landrat Makiolla, die dieser bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung der Studie geäußert hatte. „Gleichwohl nehmen wir den Familienatlas 2007 zum Anlass, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Familien im Kreis Unna zu ergreifen,“ erklärte Makiolla und nannte als nahes Ziel, die Ganztagsbetreuungsangebote für Kinder im Kreis Unna gemeinsam mit den Verantwortlichen in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden deutlich auszuweiten.Lob für Arbeit der Familienkonferenz Familienministerin von der Leyen äußerte sich zudem sehr positiv über die Arbeit der Familienkonferenz des Kreises Unna, die von ihrem Ministerium unterstützt wird. „Bitte sprechen Sie den bereits aktiven Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie den ehrenamtlichen Helfern im lokalen Bündnis, die sich für die Belange der Familien vor Ort einsetzen, meine Anerkennung und meinen Dank für ihr Engagement aus,“ so die Ministerin in ihrem Schreiben.Ministerin folgt Einladung nicht Der Einladung des Landrates, den Kreis Unna zu besuchen, um sich vor Ort ein Bild von den Aktivitäten zu machen, wird Ursula von der Leyen jedoch nicht folgen und begründete dies mit der Vielzahl ihrer terminlichen Verpflichtungen. Makiolla bedauert dies: „Die Ministerin hätte bei ihrem Besuch die Gelegenheit zum Gespräch mit vielen Menschen gehabt, die sich in unserer Region engagieren. Dazu wird es nun leider nicht kommen“, so der Landrat.

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