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Friedrich-Kayser-Schule

Mit Lupe auf Erkundungs-Rundgang

SCHWERTE Mit Kescher, Eimer, Gummistiefel und Lupe sind die Klassen 4a und 4b der Friedrich-Kayser-Schule am Wasserinformationszentrum in Geisecke auf Erkundungs-Rundgang gegangen. Hier berichten sie selbst von ihrem Ausflug.

Mit Lupe auf Erkundungs-Rundgang

"Was kreucht und fleucht in Schwerte?" - mit dieser Frage haben sich die Schüler der Friedrich-Kayser-Schule am Wasserinformationszentrum Geisecke auseinandergesetzt.

Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde, als wir gehört hatten, dass wir zum Wasserinformationszentrum der Wasserwerke in Geisecke fahren würden.Weil wir beim Projekt „Schulticker“ der Ruhr Nachrichten mitgemacht haben, durften wir am 24. Mai den ganzen Vormittag durch die Natur streifen. „Was kreucht und fleucht in Schwerte?“ hieß die Frage, die wir beantworten sollten.

 Gummistiefel sollten wir mitbringen, keine Angst vor Tieren haben und auch nicht wasserscheu sein. In einem großen Raum war alles für uns vorbereitet. Auf den Tischen lagen Sammelgefäße, kleine Teller (Petrischalen, wie wir gelernt haben) und Becherlupen. Unsere Leiterin Uta hat uns begrüßt und uns in Gruppen eingeteilt. Und dann sind wir losmarschiert.  Am Teich angekommen mussten wir zuerst ganz genau hinschauen, um die vielen kleinen Tiere zu entdecken. Dann haben wir aber gemerkt, dass es so viele verschieden Tierarten gibt, die wir alle nicht kannten. Uta konnte uns zu jedem Tier etwas erklären. Da gab es Gelbrandkäfer, Posthornschnecken, Stichlinge, Rückenschwimmer, jede Menge Kaulquappen, Wasserskorpione, Libellen und noch viele andere Tiere.

 Viele Kinder sind mit den Füßen ins Wasser gegangen. Behnan hat sogar seine Hose bis zum Popo hochgekrempelt, damit er ganz tief ins Wasser gehen konnte. Er hat gerufen: „Jetzt ist mir alles egal!“, weil er geglaubt hat, dass er noch interessante Tiere finden könnte und dabei vielleicht ins Wasser fallen könnte.  Über eine Stunde haben wir am Teich verbracht. Als wir zurückkamen, konnten wir alle gefangenen Tiere zählen und in eine Tabelle eintragen. Unter einem Mikroskop haben wir uns einige angeschaut.  Dann mussten alle Tiere zurück in eine große Schüssel, damit Uta sie wieder aussetzen konnte. Alle Kinder haben eine Urkunde bekommen, und am Ende gab es für alle noch leckere Pizza und selbst gemachtes Sprudelwasser. 

Unsere Klasse hat insgesamt 172 Kaulquappen gefunden. Es waren deshalb so viele, weil die Kaulquappen im Frühling schlüpfen. An den Ufern der Teiche kann man zuerst Klumpen mit Kugeln sehen. Das ist der Froschlaich. Nach acht bis zehn Tagen schlüpft eine Kaulquappe. Dann wachsen ihr Vorderarme und später kleine Beinchen. Später verschwindet das Schwänzchen. Kaulquappen fressen Algen und Tierreste. Aber sie leben auch gefährlich, denn Wasserskorpione und Gelbrandkäfer sind ihre Feinde.

Das war eine spannende Sache. Eine winzig kleine Posthornschnecke wird unter einem Mikroskop richtig groß. Ihr Gehäuse leuchtet rotgolden und man kann viele Einzelheiten erkennen. Ihren Namen hat sie bekommen, weil ihr Häuschen geformt und gemustert ist wie ein Posthorn.

Mit dem Kescher haben wir drei Pferdeegel aus dem Teich gefischt. Ein Pferdeegel ist ungefähr genauso groß und dick wie ein Regenwurm. Wenn er ausgewachsen ist, kann er ungefähr 15 Zentimeter lang werden. Wir haben die Pferdeegel angefasst, und Tim hat einen auf seine Hand gesetzt. Es hat ihn ein bisschen gezwickt, und Tim hatte Angst, dass er ihn beißen wollte. Von Uta hatten wir nämlich gelernt, dass Pferdeegel kleine Tiere wie zum Beispiel Asseln aussaugen oder auch verschlingen können. Da hat Tim ihn schnell wieder in die Petrischale zurück gesetzt. Was hat ein Pferdeegel mit Pferden zu tun? Gar nichts! Sein Name ist eine Täuschung, denn für Pferde ist er überhaupt nicht gefährlich.

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