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Warnung vor Trittbrettfahrern

Mit der Verbraucherzentrale den Verbrauch checken

Schwerte Fernseher auf Standby, Kühlschrank neben dem Herd, alte Glühbirnen: Die Verbraucherzentrale bietet Schwerter Haushalten günstig einen individuellen Energie-Check an. Doch Vorsicht: Mit einer Masche versuchen Trittbrettfahrer Profit aus der Aktion zu schlagen. Wir erklären, wie die Beratung genau ablauft und was sie kostet.

Mit der Verbraucherzentrale den Verbrauch checken

Angelika Weischer (links) von der Verbraucherzentrale rät zum Energie-Check.

Der Energie-Check der Verbraucherzentrale ist schon jetzt ein Erfolgsmodell. Etliche Terminanfragen stehen auf der Liste der Verbraucherzentrale. Noch bis Ende des Jahres können sich Schwerter zu einem besonderen Preis beraten lassen. „Bei dem Check steht die Suche nach den Ursachen für einen hohen Stromverbrauch sowie Energieeinsparpotenziale im Vordergrund“, sagt Klimaschutzmanagerin Anja Böckenbrink.

Trittbrettfahrer schließen Verträge ab

Das Angebot nutzen leider auch Trittbrettfahrer, die angeben von der „Stromanbieterzentrale“ den Basis-Check auszuführen. Diese stehen meist unangekündigt vor der Haustür. „Hellhörig sollte man dann werden, wenn damit geworben wird, dass das Angebot nur bei sofortigem Vertragsabschluss gilt“, sagt die Leiterin der Verbraucherzentrale Schwerte, Angela Weischer.

SCHWERTE Schrecksekunde: Die Tür fällt hinter einem ins Schloss - und der Schlüssel liegt noch in der Wohnung. Ein Schlüsseldienst muss her. In der Branche gibt es aber viele schwarze Schafe, weiß Angelika Weischer von der Verbraucherzentrale Schwerte. Gemeinsam mit Petra Landwehr vom Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei erklärt sie, woran man unseriöse Firmen erkennt.mehr...

Mehrere Personen hatten sich an die Verbraucherzentrale gewandt und angefragt, ob diese Geschäfte mit dem Basis-Check zusammenhängen. Mit einem Vorwand werden den ahnungslosen Verbrauchern an der Haustür Verträge untergejubelt, die dann unter Druck unterschrieben werden. „Wir empfehlen den Verbrauchern sich sofort bei uns zu melden, damit man das Rücktrittsrecht in Anspruch nehmen kann“, so Weischer gestern.

Das Thema Stromlieferverträge und Tarifwechsel ist kein Beratungsinhalt des Angebots. In keinem Fall würde beim Basis-Check ein Stromliefervertrag zur Unterschrift vorgelegt.

Individuelle Beratung für zehn Euro

Gemeinsam mit den Wohnungsbaugenossenschaften bietet die Verbraucherzentrale die Aktion seit Anfang Juli an. So können Mieter der EWG und GWG das Entgelt zurückerstattet bekommen. „Die Beratung ist aber für alle Interessierten offen“, sagt Weischer. Für 10 Euro würde bei einem vorher verabredeten Hausbesuch ein Blick auf die Heizkosten- und Jahresstromabrechnung geworfen und alle Haushaltsgeräte, Lampen, Fernseher und Computer, aber auch die elektrischen Warmwasserbereiter und andere Stromverbraucher unter die Lupe genommen.

Im Anschluss werden individuelle Spartipps abgeleitet. Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kann die Verbraucherzentrale den Basis-Check, der ab Januar wieder 160 Euro kosten wird, anbieten.

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