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Montags im Museum - Auf dem Weg zur modernen Industrie

SCHWERTE Die Stadt der Schmieden – das war Schwerte schon immer. Lothar Meißgeier bewies es - "Montags im Museum".

Montags im Museum - Auf dem Weg zur modernen Industrie

1722 wurden hier 17 Schmieden registriert – so viele wie in keiner anderer märkischen Stadt. Vom Handwerk zur modernen Industrie war es dennoch ein weiter Weg, den Lothar Meißgeier bei „Montags im Museum“ durcheilte, um die wichtigsten Stationen vorzustellen. Schon 1557 verkaufte der Schwerter Harmen Pepper 1000 Landsknechtharnische für 8750 Gulden an den Herzog von Braunschweig. Ermöglicht wurde das durch die bereits ab 1370 bestehenden Handwerksinnungen, die Qualität, Mengen und Preise der Produktionen überwachten und eine Kooperation für Großaufträge ermöglichten.

Nach Kriegen, Pest, Feuersbrünsten, Hungersnöten und Besatzungen gestatteten bessere Verkehrswege (Ruhrschifffahrt 1776, feste Straßen ab 1814) der desolaten Stadt wirtschaftliche Besserung. Zu den Getreide-, Loh- und Sägemühlen kamen nun Steinbrüche und Ziegelbrennereien, eine erste „Chemische Fabrik“ für Arznei und Farben, eine Bronzefabrik, Kohle- und Eisensteinabbau im Schwerter Wald, Wasserwerk, Gaswerk. Mit Eröffnung der neuen Bahnlinien ab 1867 begann die Industrialisierung in Schwerte. Wilhelm Rath siedelte sich an mit Puddelöfen, Schweißofen und Walzwerk. Es folgten Kissing & Schmöle (Profil/Hoesch) als erster „Großbetrieb“. Dr. Theodor Fleitmann kam nach Studium und ersten Erfahrungen in der Industrie mit Partner Heinrich Witte zurück nach Schwerte als Gründer der heutigen Nickelwerke. Für die Pioniere der Industrie stehen weitere Namen: Ludwig Möhling, Adolf Ferdinand König, Schwerter Messingindustrie, Walter Hundhausen, Heppe, Lecking B Schulte, Pfund & Co, Julius Böcker, Haver, Meyerling, Adrian und das Eisenbahnausbesserungswerk.

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