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Nagel im Schädel

Nach Attacke auf Kater: Ärger um die Tierarztrechnung

SCHWERTE Ein Tierquäler hatte Ende April dem Kater Jamie einen Metallnagel durch das Auge bis in den Schädel gerammt. Ein Tierarzt behandelte den Vierbeiner - Kosten: 452 Euro. Den Betrag soll die Frau bezahlen, die Jamie in die Praxis gebracht hat. Die weigert sich jedoch - sie sei nicht die Halterin.

Nach Attacke auf Kater: Ärger um die Tierarztrechnung

Die Behandlung von Kater Jamie, dem ein Tierquäler einen Nagel in den Schädel geschlagen hatte, kostet 452 Euro. Um die Arztrechnung gibt es nun Ärger.

Ende April hatte ein Tierquäler dem Kater Jamie einen Metallnagel durch das Auge bis in den Schädel gerammt. Der Vierbeiner überlebte die schwere Verletzung, weil eine 49-Jährige aus Westhofen ihn fand und in eine Tierarztpraxis brachte. Der Arzt verlangt nun 452 Euro von ihr. „Und das, obwohl ich gar nicht die Halterin des Tieres bin“, so die Frau.Vor zwei Jahren sei der junge Kater zum ersten mal in ihren Garten gekommen, seitdem füttere sie ihn zwar regelmäßig - das Tier lebe aber weiterhin in Freiheit.

 Angesichts ihrer kleinen Rente wisse sie nicht, wie sie das Geld aufbringen solle. „Ich konnte das Tier doch nicht so schwer verletzt einfach liegen lassen“, sagt die 49-Jährige.  Der Schwerter Tierarzt zeigte sich auf Anfrage unserer Redaktion fassungslos. Die Westhofenerin habe niemandem in der Praxis mitgeteilt, dass ihr der Kater gar nicht gehört, sie ihn nur füttert. „Sie hat sich für unsere Behandlung nicht mal bedankt und sich auch nicht darum gekümmert, wer die Kosten übernimmt“, so der Tierarzt.

Rechtsmäßig sei es ohnehin, dass die Westhofenerin die Rechnung begleichen muss. Da sie das Tier regelmäßig füttere, gelte sie als dessen Halterin, erklärt der Arzt. „In der Realität sind wir da aber oft kulant.“  Der Tierarzt hat der 49-Jährigen nun eine Ratenzahlung angeboten. Zehn bis 20 Euro könne sie monatlich in die Praxis bringen. 

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