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Bodenproben

Nickelbelastung: Sache ist für Behörden erledigt

HOLZEN Vorsorge ja, Eingreifen nein: So beurteilt der Kreis Unna die erhöhten Nickel-Konzentrationen, die er bei jüngsten Bodenproben in Holzen-Rosen festgestellt hat.

Nickelbelastung: Sache ist für Behörden erledigt

Vom Balkon seiner Wohnung blicken Thomas Müller (r.) und Hausmeister Uwe Görke-Gott auf den nickelbelasteten Boden hinter der Wohnanlage Ludwigstraße 1, 3 und 5 hinab.

 Statt des zulässigen Prüfwerts von 70 Milligramm pro Kilogramm getrockeneten Erdreichs wurden beispielsweise an der Oberfläche eines Grundstücks an der Ludwigstraße 93 Milligramm gemessen.

 „Es ist nicht so, dass große Maßnahmen dort gemacht werden müssen“, beruhigt Kreis-Umweltdezernent Ludwig Holzbeck. Mit dem nunmehr dritten Test ist die Sache für ihn erledigt. Genauso wie für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv), das die Ergebnisse seiner abschließenden Gemüse-Untersuchung in Gärten von Holzen-Rosen vorliegen hat. Im Herbst war in zehn Parzellen extra angebauter Grünkohl geerntet und analysiert worden. Bis auf eine Fläche in der Fleitmannstraße seien alle Ergebnisse unbedenklich, erklärt Experte Jürgen Rademacher. Nur in dieser einen Parzelle rät Rademacher, kein Blattgemüse und keinen Grünkohl anzubauen: "Es liegt daran, dass dort ein zu hoher Bodengehalt vorliegt." 

 Während die Behörden die Ordner zuklappen, bleibt bei den Anwohnern die Sorge. „Wie schädlich ist das Ganze?“ ist die Frage, die Gabriele Müller seither nicht mehr aus dem Kopf geht. Schließlich lebt sie seit 30 Jahren mit Ehemann Thomas in einer Eigentumswohnung des betroffenen Objekts. Doch nicht allein um ihre Gesundheit sorgen sich die Anwohner, sondern auch um den Wert ihrer Immobilien.  

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