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Schwerter Nachbarschaften

Oberschichtmeister Wartenberg legt alle Ämter nieder

Schwerte Die Schwerter Nachbarschaften brauchen 2018 einen neuen Oberschichtmeister. Christopher Wartenberg wird das Amt - und einige weitere - im nächsten Jahr niederlegen.

Oberschichtmeister Wartenberg legt alle Ämter nieder

Christopher Wartenberg legt seine Ämter nieder. Foto: Bernd Paulitschke

Einen neuen Oberschichtmeister müssen sich die Schwerter Nachbarschaften suchen. Christopher Wartenberg wird das Amt, das er seit 2014 mit großem Engagement ausgefüllt hat, im nächsten Jahr aus beruflichen Gründen niederlegen. Genauso wie alle seine anderen Ehrenämter, wie er am Donnerstag auf Anfrage bestätigte.

Berufliche Neuorientierung nach Doktorarbeit

„Ich werde im nächsten Jahr meine Doktorarbeit abschließen, dann muss ich mich beruflich neu orientieren“, erklärte Wartenberg. Schließlich sei er 33 Jahre alt, wenn er das Studium der Kulturanthropologie/Volkskunde beende – was allerdings für Geisteswissenschaftler nicht ungewöhnlich sei.

Volkskundler arbeiten beispielsweise in Museen, in der Erwachsenenbildung und in Projekten der politischen Bildung. Oder in der Förderung und Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, das dem Oberschichtmeister aus seiner Tätigkeit besonders am Herzen liegt.

Magisterarbeit über Schwerter Schichtwesen geschrieben

„Auf jeden Fall muss man mobil sein“, sagte Wartenberg, der betonte: „Ich würde gerne in Schwerte bleiben, aber das ist nicht absehbar.“ Seit seinem sechsten Lebensjahr wohnt der gebürtige Herdecker in der Ruhrstadt, wo er die Albert-Schweitzer-Schule und das Friedrich-Bährens-Gymnasium besuchte. Seine Magisterarbeit schrieb er 2010/11 über das Schwerter Schichtwesen.

Da offen ist, wohin ihn der Lebensweg führt, tritt Wartenberg auch aus dem Vorstand des Fördervereins Ruhrtalmuseum zurück, dem er seit 2012 angehört. Genauso wie aus dem Vorstand des Freiwilligenzentrums Die Börse, den er seit 2016 unterstützte. Für die Nachfolge als Oberschichtmeister gebe es aber schon Kandidaten. Namen würden Anfang nächsten Jahres bekannt gegeben.

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