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Fußgängerzone

Parken auf dem Markt in Schwerte kostet 30 Euro

SCHWERTE Bisher parkten viele Besucher in Schwerte auf dem Marktplatz - trotz Fußgängerzone. Doch nun greift die Stadt durch. Seit Freitag wird ein Knöllchen nach dem anderen geschrieben. Doch die Stadtverwaltung zeigte sich gnädig: Eine Besuchergruppe wurde am Sonntag von den Strafzetteln verschont.

Parken auf dem Markt in Schwerte kostet 30 Euro

Trotz der Warnung der Stadt Schwerte, dass parkende Autos auf dem Marktplatz mit einem Knöllchen von 30 Euro rechnen müssen, war der Markt zum Gottesdienst in St Viktor mit Autos gefüllt.

Die Stadtverwaltung hat durchgegriffen: Am Freitagabend schrieben Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf dem Marktplatz eifrig Knöllchen. Bereits Mitte der Woche hatte die Stadt in den Medien, aber auch direkt bei Anwohnern, Geschäften und Lokalen am Markt informiert, dass das Parken dort nicht mehr – wie es bisher stillschweigender Usus war – geduldet wird.

Der Marktplatz ist als Fußgängerzone ausgewiesen. Der Platz darf von 11.30 bis 19 Uhr nicht befahren werden, von 19 bis 11.30 Uhr nur zum Ein- und Aussteigen oder zum Be- und Entladen genutzt werden. Doch offenbar hatten viele Kulturinteressierte diese Information dennoch nicht erreicht.

Viele Autos parkten auf dem Markt

Gleich drei Veranstaltungen waren am Freitagabend rund um den Markt: Farfarello in St. Viktor, ein Salsa-Abend im Café Herrlich und eine Autorenlesung mit Thorsten Trelenberg in der Stadtbücherei. Viele Autos parkten am Abend auf dem Markt.

Dabei hatte Lichtkünstler Jörg Rost, der für die Illumination des Farfarello-Konzertes verantwortlich war, die Zufahrt zum Markt vorsichtshalber zeitig vor Veranstaltungsbeginn mit einem Poller absperren lassen. „So hätte niemand auf den Markt fahren können“, sagt Jörg Rost. Doch das Auto eines Anwohners stand noch auf dem Platz.

Gottesdienstbesucher wurden verschont

„Er holte sich bei uns den Schlüssel, fuhr heraus und dann wurde offenbar vergessen der Poller wieder reinzumachen.“ Jörg Rost selbst erhielt erst während der laufenden Veranstaltung die Information, dass zahlreiche Besucher auf dem Markt geparkt hatten. „Da war es dann leider zu spät, die Knöllchen schon geschrieben.“ 30 Euro Verwarnungsgeld müssen die Marktplatz-Parker nun berappen.

Die Gottesdienstbesucher am Sonntag dagegen wurden noch vom Ordnungsamt geschont. „Wir wollten der Kirchen Gelegenheit geben, am Sonntag ihre Besucher darüber zu informieren“, erklärte Stadtsprecher Carsten Morgenthal gestern auf Anfrage unserer Zeitung.

In Zukunft wird auch bei Gottesdienst kontrolliert

Im Anschluss an die Tanz-Veranstaltung gegen Gewalt auf dem Markt seien dann aber auch am Sonntag auf dem Markt Knöllchen geschrieben worden. Und natürlich werde auch in Zukunft zu Gottesdienstzeiten kontrolliert, kündigte Morgenthal an. Die Kontrollen geschehen übrigens auf Anregung der Kreispolizeibehörde, die die Stadt darauf aufmerksam machte, dass die parkenden Fahrzeuge auf dem Markt Rettungswege blockieren. 

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