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„Rennfahrer“ lebten ihren Traum

SCHWERTE Es gibt einen Traum, der Generationen von großen und kleinen Jungs verbindet und beweist, dass das Kind im Manne niemals so ganz verschwindet: der Traum vom Rausch der Geschwindigkeit in einem eigenen Rennwagen.

„Rennfahrer“ lebten ihren Traum

Kleine und große „Jungs“ ließen die Rennwagen ihre Runden drehen.

Am Samstagnachmittag lebten diese Jungs im Vereinsheim der Carrera Freunde Schwerte gemeinsam ihren Traum aus. Anlässlich des zehnten Geburtstags der Slot-Race begeisterten Rennfahrer hatten diese alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür in die Hellpothstraße eingeladen. Einzigartig in der Umgebung Gründungsmitglied und Langzeit-Carrera-Fahrer Ralf Pistor wollte seiner Fahrergemeinschaft damit zu mehr Bekanntheit verhelfen. „Wir wollen den Schwertern zeigen, dass es so etwas hier in der Nähe überhaupt gibt“, so Pistor. „Und die Eltern über mögliche Weihnachtsgeschenke informieren“, fügte er schmunzelnd hinzu.  Das Konzept scheint aufzugehen. Schon ab 10 Uhr standen die ersten Gäste vor der Tür, insgesamt wollten bis zum späten Nachmittag über 50 Gäste eine Runde auf der Slot-Race-Bahn drehen, für die etwa 20 Carrera-Freunde starke Gemeinschaft ein Erfolg. Großes Comeback in den 90-er erlebt Und so wie die kleinen Autos in den 60-er Jahren zum ersten Mal die Herzen der Rennwagen-Fans eroberten und in den späten 90-er Jahren ein großes Comeback in Deutschland erlebten, so faszinierte die Miniaturrennbahn auch an diesem Nachmittag im 21. Jahrhundert wieder zahlreiche junge und junggebliebene Menschen. Selbst die Kleinsten zog das Geschehen in seinen Bann. So saß auch Tim über eineinhalb Stunden auf dem Schoß seines Vaters, ohne die geringsten Müdigkeitserscheinungen zu zeigen. „Nächste Woche wird er drei Jahre alt“, verriet der stolze Papa Lars Sundheim, angesichts der sicheren Fahrkünste seines Sprösslings. Weiblicher Besuch ist eher selten Nebenan zieht der zehnjährige Felix Buchs seine Runden. „Ich habe mit meinem Vater zusammen eine eigene Rennbahn zu Hause, auf der ich schon seit fünf Jahren fahre“, erzählte er, „leider kann ich nur am Wochenende fahren, wenn ich meinen Vater besuche.“ Weiblichen Besuch haben sie hier eher selten, der ist schon exotisch zu nennen. Vielleicht ändert das überraschend positive Urteil von Carrera-Freund Andreas Rohmann ja etwas: „Frauen sind eigentlich die besseren Fahrer, weil sie ruhiger sind“, gibt er zu.

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