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SPD nominiert Dirk Kienitz als Bürgermeisterkandidat

SCHWERTE Überraschend einmütig ging der Parteitag der SPD am Samstag in der Rohrmeisterei über die Bühne. Wie nicht anders zu erwarten, wurde SPD-Chef Dirk Kienitz als Bürgermeisterkandidat nomiert.

SPD nominiert Dirk Kienitz als Bürgermeisterkandidat

SPD-Chef Dirk Kienitz.

Nur um den Listenplatz acht auf der Reserveliste wurde gestritten. Denn hier entschieden sich die Delegierten gegen das Votum des Ortsvereins Ergste.   „Dann können wir uns die Ortsvereine sparen“, resignierte David Liskatin. Der Schüler aus Ergste unterlag bei der Wahl um den aussichtsreichen achten Listenplatz seiner Ortsvereins mit 26 zu neun Stimmen.

Ansonsten standen die Genossen relativ deutlich hinter ihren Kandidaten. 33 der 36 Delegierten stimmten für Dirk Kienitz als Bürgermeisterkandidaten. Der hatte zuvor die Partei in einer kämpferischen Rede auf den bevorstehenden Wahlkampf eingeschworen. Angesichts der neuen Lücken im Etat für erzieherische Hilfen forderte er ein Controlling für das Jugendamt. Dem Bürgermeister warf er Führungsschwäche und Ideenlosigkeit vor. „Wir wollen und werden das Rathaus zurückerobern“, kündigte der Spitzenkandidat an.

Wenig Diskussionen gab es auch bei der Vergabe der Direktmandate. Lediglich Hans Haberschuss, der im Gänsewinkel antritt und auf Listenplatz zwei steht, erhielt Gegenwind. Neun Delegierte votierten gegen ihn.  Auch David Liskatin spürte den Unmut einiger Genossen über die vermeintliche „Palastrevolte“ in Ergste. Wie berichtet hatte der Schüler überraschend die Wahl im Ortsverein gegen die amtierende Vorsitzende und Geschäftführerin des Stadtverbandes Ursula Meise gewonnen.

Nach Meinung vieler Genossen nicht zuletzt deshalb, weil ihn der ehemalige Fraktions- und Ortsvereinschef Bernd Schmitt unterstützt habe. Bei den Delegierten stieß das offensichtlich nicht überall auf Freude. Nur 25 der 36 Wahlberechtigten stimmten für sein Direktmandat und verschafften ihm so das zweitschlechteste Ergebnis des Parteitags. Bei den Vorschlägen für die Kreistagskandidaten, die noch vom Unterbezirk bestätigt werden müssen, gab es einen Bewerber mehr als Plätze. Verlierer war der Geisecker Uwe-Peter Schauff. Nicht für eine Kreistagskandidatur stand allerdings Fraktionsgeschäftsführerin Karin Hinz zur Verfügung. Für sie trat Carolin Barthel an. Sie setzte sich auf Anhieb durch.

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