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Falschfahrer auf A43

Schweigeminute: Spieler erfährt von Tod des Cousins

HAGEN Eine tragische Situation. In der Fußball-Bezirksliga 6 wollten der SSV Hagen und der Geisecker SV in einer Schweigeminute den Opfern des Geisterfahrerunfalls auf der A43 bei Witten gedenken. Erst dabei bemerkt ein Spieler: Er kennt eines der Opfer.

Schweigeminute: Spieler erfährt von Tod des Cousins

Für Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski und sein Team war klar, dass man unter den Umständen nicht in Hagen spielen würde.

Grund für den Spielausfall ist der tragische Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonntag auf der A43. Bei dem 28-jährigen Opfer dieses Geisterfahrer-Unfalls handelt es sich um den Cousin des Geisecker Spielers Marc Nebgen. Das Unfallopfer war zudem aktiver Spieler des Ligakonkurrenten SpVg Breckerfeld und ehemaliger Spieler des SSV Hagen. Aus diesem Anlass gab es vor dem geplanten Anstoß der Partie in Hagen eine Schweigeminute.

Erst durch diese Schweigeminute erfuhr Nebgen, der am Wochenende beim Futsal-Nationalmannschaftslehrgang in Hennef war, von der Identität des Opfers – an Fußball war für ihn nicht mehr zu denken. Auch Nebgens Mitspieler waren geschockt. Unter ihnen und den Geisecker Verantwortlichen gab es keine Diskussionen – man entschied nach kurzer Rücksprache, nicht anzutreten. „Es gibt Wichtigeres als Fußball“, brachte der Sportliche Leiter, Thomas Redel, die Stimmungslage der „Kleeblätter“ auf den Punkt.

Beim gastgebenden SSV Hagen stieß die Geisecker Entscheidung zum Teil auf Unmut – nicht jeder sah in dem traurigen Sachverhalt einen Grund, nicht anzutreten. Derweil informierten die Geisecker den Staffelleiter. Ob es zu einer Neuansetzung kommt oder ob die Partie mit 2:0 für den SSV Hagen gewertet wird, entscheidet nach dessen Auskunft das zuständige Verbandsgremium.

 

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