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Selbstgemachte Marmelade schmeckt am besten

ERGSTE Marmelade einkochen ist gar nicht so schwer. Viel mehr als Früchte, Gelierzucker und ein wenig Zeit braucht es nicht. Im Video zeigt Ursula Ackermann, Vorsitzende des Hausfrauenbunds Schwerte, wie man einen leckeren Fruchtaufstrich zaubert.

Selbstgemachte Marmelade schmeckt am besten

Das sieht lecker aus: Ursula Ackermann hat die Johannisbeeren im heimischen Garten frisch gepflückt und verarbeitet sie zu Gelee.

Töpfe scheppern, auf dem Herd blubbert's und in der Küche verbreitet sich ein herrlicher Duft. Ursula Ackermann kocht wieder. Diesmal gibt es Konfitüre mit frischen Beeren aus ihrem Garten.

Das ganze Jahr über zaubert die Ergsterin Gelees und Konfitüren. Himbeeren, Johannisbeeren, Äpfel, Stachelbeeren, Rhabarber – Ursula Ackermann züchtet in ihrem Garten allerhand Leckeres. "Konfitüren und Gelees zu kochen zieht sich bei mir durchs ganze Jahr", erzählt sie. Denn zu jeder Jahreszeit sind andere Früchte reif, die als Brotaufstrich im Glas landen. Zurzeit sind es die Johannisbeeren. Frisch gepflückt landen sie für die Konfitüre direkt im Topf. "Die braucht man nur kurz abwaschen", meint Ursula Ackermann. Pestizide setzt sie in ihrem Garten schließlich nicht ein. "Deshalb mache ich Konfitüre auch so gerne selbst", sagt sie. "Da weiß man, was drin ist – und billiger ist es auch noch."

Die Zutaten bereit stellen, Schürze um, und los geht's. Zu den Johannisbeeren kommen Stachelbeeren, auch aus Ackermanns Garten. "Stil und Blüte muss man abschneiden", erklärt die Vorsitzende des Hausfrauenbundes Schwerte. Dann viertelt sie die Stachelbeeren. "Man kann die Beeren auch pürieren, aber ich mag es gerne, wenn noch Stückchen in der Konfitüre sind", sagt sie mit einem Zwinkern. Gelierzucker dazu, und alles einige Zeit ziehen lassen. Beim Gelierzucker setzt Ursula Ackermann auf die Sorte 1:1. "Da ist weniger Sorbinsäure drin", erklärt sie. Auf künstliche Zusätze will sie schließlich verzichten. Und mit der 1:1-Mischung würden Gelee und Konfitüre schön steif werden und sich lange halten.

Nach einigen Stunden haben die Beeren wegen des Zuckers ihren Saft abgegeben. Nun muss die Mischung nur noch kurz aufkochen. "Es ist wichtig, dass es richtig sprudelt", meint Ursula Ackermann. "Dann wird die Konfitüre steifer und ist länger haltbar." Nach ein paar Minuten füllt sie die Mischung in frisch gespülte Gläser. Schnell den Deckel zudrehen, und die Gläser eine Weile auf den Kopf stellen. "Dann siedeln sich auch keine Bakterien an", so Ursula Ackermann. Falsch machen könne man nichts. „Das ist ganz einfach, da kann man sich ruhig mal ran wagen“, macht die Vorsitzende des Schwerter Hausfrauenbundes Mut. "Eigene Produkte schmecken auch einfach besser“, sagt sie. „Und ein als Geschenk kommen sie auch immer gut an."

Rezepte

Holunderblüten-Apfelgelee





Stachelbeerkonfitüre mit schwarzen Johannisbeeren





Johannisbeer-Gelee mit Blaubeeren



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