Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Stadt hat sich um 800 000 Euro verrechnet: "Ärgerlicher Fehler"

SCHWERTE Eigentlich könnte Kämmerer Peter Schubert jubeln. Denn für die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst muss er im Haushalt nichts umstellen. Der Grund dafür ist weniger schön: ein dicker Rechnungsfehler.

Stadt hat sich um 800 000 Euro verrechnet: "Ärgerlicher Fehler"

Jutta Götzke.

Die zuständige Abteilung der Stadt hatte sich um statte 800 000 Euro verrechnet. „Das ist eine ärgerliche Sache“, kommentierte Bereichsleiterin der Zentralen Dienste, Jutta Götzke. Denn der Kalkulationsfehler beruhte auf falschen Berechnungen, die man bereits für 2006 und 2007 angestellt hatte.

Das Geld, das man damals zwar in den Haushalt eingestellt, aber nicht für Löhne und Gehälter ausgegeben habe, sei zum Ausgleich des Jahresdefizits genommen worden, betonte Götzke. In diesem Jahr deckt der Betrag genau den Mehraufwand für die Tariferhöhung. Die betrug im Öffentlichen Dienst 5,5 Prozent. Im Doppelhaushalt 2008/2009 war aber nur mit einem Prozent kalkuliert worden. Die Berechnung der Gehaltsaufwendungen der Kommune sei vor allem deshalb so schwierig, weil neben den normalen Gehaltsempfängern auch die Ausgaben für Beamte im Ruhestand, Beihilfen und Altersvorsorgen mit in die Kalkulation einfließen müssen.

Die falschen Berechnungen zum Haushalt sollen am 2. September bei der Debatte über die Umsetzung des Personalkostenentwicklungskonzeptes im Hauptausschuss, der um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses tagt, diskutiert werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Denkmalgeschütztes Haus in Westhofen verfällt

Nachbarn wünschen sich den Abriss

Westhofen Lose Dachziegel, eine schiefe Fassade und zugenagelte Fenster – das Fachwerkhaus an der Reichshofstraße 95 sieht bedenklich aus. Die Nachbarn fordern die Stadt zum Eingreifen auf. Bislang vergeblich.mehr...

Fernseh-Redakteurin Gabriele Conze wuchs in Schwerte auf

Emotionen wecken für Schleimfische und Borstenwürmer

Schwerte 129 Drehreisen – hinter der TV-Doku „Der Blaue Planet“ steckt viel Arbeit. Auch eine gebürtige Schwerterin war dabei und stand vor der Herausforderung, die Zuschauer für ungewöhnliche Tiere zu begeistern.mehr...

Zeitungsdesigner floh nach Schwerte

Ein Syrer erkundet die Redaktion der Ruhr Nachrichten

Schwerte Mohammad Ushman Salem hat schon viel erlebt: Als Gastarbeiter hat der Syrer lange in Kuwait gelebt. Als er von dort zurück in den syrischen Bürgerkrieg abgeschoben wurde, flüchtete er – bis nach Schwerte. In der Schwerter Redaktion der Ruhr Nachrichten begab er sich auf berufliche Spurensuche.mehr...

Kinderbetreuung in Westhofen

Eltern ärgern sich über Personalnot in der Kita Arche

Westhofen Wer einen Kindergartenplatz hat, geht davon aus, dass der Nachwuchs dort bis zur verabredeten Zeit betreut wird. In der Arche in Westhofen klappt das aber in letzter Zeit immer weniger zuverlässig, klagen Eltern, die selbst als Betreuer einspringen mussten.mehr...

Parkplätze in Schwerte

100 neue Parkplätze am Marienkrankenhaus geplant

Schwerte Wer morgens am Marienkrankenhaus in Schwerte oder dem benachbarten Ärztehaus etwas zu erledigen hat, weiß: Das erst 2009 eröffnete Parkhaus ist längst zu klein. Um die Parknot rund um die Klinik zu lindern, sollen jetzt 100 neue Parkplätze entstehen. mehr...

Bausünde in Schwerte

Stadt muss 580.000-Euro-Rechnung für City Center zahlen

Schwerte Der Bau des City Centers vernichtete in den späten 70er-Jahren ganze Zeilen von alten Häusern in der Schwerter Innenstadt. Und das Land finanzierte das sogar mit. Jetzt aber musste die Stadt über eine halbe Million Euro an Fördergeldern zurückzahlen.mehr...