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Saisoneröffnung im Kletterwald Freischütz

Sturm beschert Kletterfans neue Herausforderungen

Schwerte Die Vorbereitungen auf den Saisonstart am 17. März waren im Kletterwald am Freischütz 2018 stressiger als üblich. Schuld daran: Sturm Friederike, der für große Schäden gesorgt hatte. Für Kletterfans hat das aber sogar Gutes, denn es gibt Neues zu entdecken.

Sturm beschert Kletterfans neue Herausforderungen

Die Parcours sind alle wieder hergerichtet, dazwischen liegt aber noch viel Astwerk herum. Es ist nicht zu übersehen, dass hier vor zwei Monaten ein Sturm gewütet hat. Foto: Jessica Will

Wie die Mikado-Stäbchen fielen die Bäume im Kletterwald am Freischütz, als Sturm Friederike am 18. Januar über Schwerte hinwegfegte. „Reihenweise“ seien sie umgekippt, beschreibt Geschäftsführer Patrick Hahnrath. Die Bilanz: Zwei komplett zerstörte Parcours, dazu einer, der in Teilen arg ramponiert war. Zum Saisonstart am heutigen Samstag ist aber alles wieder hergerichtet – und Kletterer können sich auf neue Herausforderungen freuen.

Viel zu tun vor der Saisoneröffnung am 17. März

Eigentlich hatte sich Hahnrath mit seinem Team auf eine ruhige Saisonvorbereitung eingestellt, größere Veränderungen waren nicht geplant. Dann kam der Sturm: „Wir haben im gesamten Waldstück 22 Bäume verloren, neun davon waren Parcours-Bäume“, so der Geschäftsführer. Ein Problem war dabei auch der aufgeweichte Boden: Im Januar und Dezember hatte es viel geregnet, der Waldboden war extrem nass. „Ein Parcours-Baum ist komplett mit der Wurzel umgekippt, und hat noch fünf weitere Bäume umgeworfen.“

Sturm beschert Kletterfans neue Herausforderungen

Sturm Friederike wütete im Januar 2018 auch im Kletterwald am Freischütz.

Im Kletterwald sind alle Strecken nach Gebirgen benannt: „Tatra“ und „Kilimanjaro“ wurden komplett zerstört. Der „Himalaya“ war in Teilen beschädigt. „,Tatra‘ war komplett neu, hatte erst eine Saison hinter sich“, so Hahnrath.

Drei Kletterparcours neu gestaltet

Aus der ruhigen Saisonvorbereitung wurde so eine sehr umtriebige: „Normalerweise bauen wir die Parcours selber. Das hätten wir mit unserem kleinen Team aber innerhalb so kurzer Zeit nicht geschafft, wir haben eine externe Firma beauftragt.“ Den „Kilimanjaro“ ließ Hahnrath von den Elementen her so wieder aufbauen, wie er vorher war – mit vielen Fahrelementen, also Seilbahnen.

Sturm beschert Kletterfans neue Herausforderungen

Veränderungen gibt es bei der „Tatra“ und dem „Himalaya“: Ersterer war früher ein Balance-Parcours, jetzt setzt man dort auch auf Kletterelemente. „Der ,Himalaya‘ war nur in Teilen beschädigt. Der war schon vorher unser schwierigster Parcours – und bei der Erneuerung haben wir ihn noch mal schwieriger gemacht“, so Hahnrath.

Alle Arbeiten wurden im Zeitrahmen fertig, sodass der Kletterwald nach der hektischen Vorbereitungsphase jetzt wie gewohnt in die Saison starten kann. „Das war unser erster Sturmschaden im sechsten Jahr“, sagt der Geschäftsführer. „Der Wind kommt hier immer von Westen, da sind wir eigentlich gut geschützt.“ Stürmische Tage habe man so immer gut überstanden – nur Friederike, die wollte sich daran nicht halten und lieber Mikado spielen.

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Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. März, startet der Kletterwald, Hörder Straße 131, von jeweils 10 bis 18 Uhr in die Saison. Am Eröffnungswochenende zahlt jeder Besucher so viel Eintritt, wie er möchte. Ansonsten kostet der Eintritt für Erwachsene 19 Euro für drei Stunden, für Schüler 14 Euro.

Während der Osterferien ist der Kletterwald täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Kletterwalds.

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