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An der Margot-Röttger-Straße

Umbau des Schwerter Bahnhofs: Erster Spatenstich

SCHWERTE Mit dem ersten Spatenstich hat am Freitagmittag der Umbau des Bahnhofsumfeldes in Schwerte begonnen. Los geht es in der ehemaligen Ladenstraße, die jetzt Margot-Röttger-Rath-Straße heißt. Das hat Auswirkungen für Autofahrer, die bisher die Park&Ride-Parkplätze nutzten.

Umbau des Schwerter Bahnhofs: Erster Spatenstich

Bürgermeister Heinrich Böckelühr, 3. v.l.) und NWL-Verbandsborsteher Christian Manz (4.vl.) führten die Riege der Teilnehmer am obligatorischen Ersten Spatenstich für das Bauprojekt Bahnhofsumfeld an.

Passend zum Baubeginn brachte der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL), Christian Manz einen Förderbescheid über 3,4 Millionen Euro mit. Denn der Umbau von Busbahnhof, Parkplätzen und Bahnhofsvorplatz wird von den Nahverkehrs-Unternehmen und dem Land mit 85 Prozent gefördert.

An der Margot-Röttger-Rath-Straße, die von baufälligen Dienstgebäuden der Bahn flankiert wird, stellten bis vor kurzem Pendler ihre Autos ab, wenn die offiziellen Park&Ride-Plätze am Schwerter Bahnhof belegt waren.

Spatenstich für den Umbau des Bahnhofs in Schwerte

Unüberlesbar: das Datum des ersten Spatenstiches.
Alles ist bereit für den Spatenstich.
Der Verbandsvorsteher des NWL, Christian Manz (l.), brachte Bürgermeister Heinirch Böckelühr (r.) einen Förderbescheid über 3,4 Millionen Euro mit.
Bürgermeister Heinrich Böckelühr, 3. v.l.) und NWL-Verbandsborsteher Christian Manz (4.vl.) führten die Riege der Teilnehmer am obligatorischen Ersten Spatenstich für das Bauprojekt Bahnhofsumfeld an.
Voraussichtlich bis Herbst 2015 ist die Margot-Röttger-Rath-Straße vollgesperrt. Grund ist der Ausbau des Bereichs als P+R Parkplatz im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsumfelds. Die Zufahrten zu den Märkten von Aldi und Rewe sind weiterhin erreichbar.
Voraussichtlich bis Herbst 2015 ist die Margot-Röttger-Rath-Straße vollgesperrt. Grund ist der Ausbau des Bereichs als P+R Parkplatz im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsumfelds. Die Zufahrten zu den Märkten von Aldi und Rewe sind weiterhin erreichbar.
Voraussichtlich bis Herbst 2015 ist die Margot-Röttger-Rath-Straße vollgesperrt. Grund ist der Ausbau des Bereichs als P+R Parkplatz im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsumfelds. Die Zufahrten zu den Märkten von Aldi und Rewe sind weiterhin erreichbar.
Voraussichtlich bis Herbst 2015 ist die Margot-Röttger-Rath-Straße vollgesperrt. Grund ist der Ausbau des Bereichs als P+R Parkplatz im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsumfelds. Die Zufahrten zu den Märkten von Aldi und Rewe sind weiterhin erreichbar.

Spätestens Ende 2016 sollen die Arbeiten beendet sein

Dort sollen nun zunächst 99 offizielle Parkplätze entstehen, damit man sich dann in Richtung Bahnhof mit der Baustelle fortbewegen kann. Denn spätestens wenn der Busbahnhof an der Reihe ist, sollen Baugeräte und Materialien auf den derzeitigen Park&Ride-Plätzen gelagert werden.

Spätestens Ende 2016 soll das Bahnhofsumfeld in neuem Glanz erstrahlen. Vor allem der Busbahnhof, mit moderner Informationsanlage, einer Überdachung, Sitzmöglichkeiten und einer angemessenen Beleuchtung lag dem NWL am Herzen. Zum NWL gehören alle Zweckverbände des Nahverkehrs von Siegen bis Minden und von Unna bis Höxter.

Der Schwerter Bahnhof im Wandel der Zeit

Anfang des 20. Jahrhunderts blühten noch die Gärten auf dem Gelände des jetzigen Busbahnhofs - hier ein Bild von 1907.
Der Schwerter Bahnhof zu Anfang des 20. Jahrhunderts, wie ihn eine kolorierte Postkarte aus der Sammlung von Marco Gosewinkel zeigt.
Aus dem Jahre 1908 stammt dieses Bild. Es zeigt den Bahnhof samt begrüntem Vorplatz im Winter - denn die Bäume sind kahl. Rechts ist noch das im Zweiten Weltkrieg zerbombte Casino der Nickelwerke zu erkennen.
Dieses später zerbombte Casino prägte den Platz am Bahnhof. In den Jahren rund um den Ersten Weltkrieg muss dieses Foto von der Bahnhofstraße aufgenommen worden sein.
Ein großes Fenster prägte um 1920 noch die westliche Fassade des Bahnhofs, an die später die Telegrafenstation angebaut wurde.
Kinder spielen unter der mächtigen Straßenlaterne auf der verkehrsfreien Bahnhofstraße in den 1930er-Jahren - im Hintergrund erneut das Casino der Nickelwerke.
Platzartig präsentierte sich die Bahnhofstraße vor dem Empfangsgebäude vor dem Zweiten Weltkrieg.
Ein Trümmerfeld war der Bahnhofsvorplatz nach dem Bombenangriff vom 31. Mai 1944, bei dem in Schwerte mehr als 300 Menschen getötet wurden. Auch das Casino der Nickelwerke (M.) wurde zerstört.
In den 1950er-Jahren hielten der Gelenkbus nach Dortmund und der Postbus direkt an der Ecke Bahnhof-/Beckestraße - also auf dem Gelände des heutigen kleinen Parkplatzes vor der Radstation. Dieses Foto ist nachkoloriert.
Großzügig umgebaut mit rechtwinkliger Kreuzung präsentierte sich der Bahnhofsvorplatz im Jahre 1972. Der Waschbetonbrunnen plätschert noch nicht.
Der Bahnhofsvorplatz nach der Umgestaltung in den 1970er-Jahren. Der Busbahnhof ist an die Ecke Becke-/Ladestraße verlegt.
Im Stil der 1970er-Jahre mit Waschbetonbrunnen wurde der Bahnhofsvorplatz später neu gestaltet. An das Abflussrohr des Wasserspiels ist heute das Toilettenhäuschen angeschlossen.
Die Bahnhofsgaststätte warb in den 1970er-Jahren noch an der Bahnhofsfassade für Dortmunder Stifts-Bier.
Der Schwerter Bahnhof 2010, bevor hier die geplante Radstation gebaut wurde.
So sah der Bahnhofsvorplatz mit dem Busbahnhof vor Beginn der Aufhübschung vom Dach der Bahnhofsapotheke im Jahr 2011 aus.
So sah der Blick 2011 vom Dach des Hotels Reichshof auf den Bahnhofsvorplatz aus.
Im Oktober 2011 begann der Bau der Behindertenrampe am Bahnhofsportal. Weiter als in die Eingangshalle kommen Rollstuhlfahrer aber trotzdem nicht. Auf die versprochenen Aufzüge zu den Bahnsteigen wird immer noch gewartet.
Ein Modell des Bahnhofs Schwerte im Maßstab 1:87 baute Hans-Joachim Möhling. Es war  im Jahr 2011 ein Prunkstück der großen Eisenbahn-Ausstellung im Ruhrtalmuseum.
Ein Modell des Bahnhofs Schwerte im Maßstab 1:87 baute Hans-Joachim Möhling. Es war  im Jahr 2011 ein Prunkstück der großen Eisenbahn-Ausstellung im Ruhrtalmuseum.
2013 wurden erneut Bauarbeiten am Schwerter Bahnhof vorgenommen.
Die Neupflasterung des Korridors vom Bahnhofseingang zur Bahnhofskreuzung näherte sich im Dezember 2013 ihrer Fertigstellung. 200.000 Euro kostete die Aufhübschung des Platzes.
Wieder enthüllt wurde das historische Eingangsportal des Bahnhofs nach der Restaurierung im Dezember 2013.
Markant ist der Adler über dem Eingang zum Bahnhofsgebäude. Er wurde 2013 aufgehübscht.
Nach den Bauarbeiten 2013 sah es von der Dachterrasse über der Bahnhofsapotheke so aus.
Das Pflaster des Bahnhofsvorplatz wurde ausgetauscht - hier ein Bild von Januar 2014.
Gärten und Parks wie früher wird es vor dem Bahnhof nicht mehr geben. Die Grünen wollten jedoch im Mai 2014 mit einer Pflanzaktion etwas für die Natur tun.
Der Busbahnhof soll in den Jahren 2015 bis 2017 ebenfalls neu gestaltet werden. Um den städtischen Haushalt nicht zu sehr zu belasten, wird die Maßnahme über einen längeren Zeitraum gestreckt. Im Hintergrund das Einkaufszentrum am Bahnhof.
Der Blick auf den Schwerter Bahnhof von oben.

Elf Buslinien halten - Fast 250 neue Parkplätze

Etwa 6000 Fahrgäste nutzen jeden Werktag den Schwerter Bahnhof. Der Busbahnhof wird von insgesamt elf Buslinien angefahren. Und von vier verschiedenen Verkehrsunternehmen bedient.

Der neue Busbahnhof soll eine Halteinsel für sechs Busse und zwei zusätzliche Haltestellen bekommen. Direkt am Bahnhof entstehen 147 Parkplätze, an der Margot-Röttger-Rath-Straße weitere 99 Plätze.

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