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Versöhnliche Worte von den Wasserwerken

GEISECKE Viel Staub aufgewirbelt haben die Wasserwerke Westfalen (WWW) mit ihrem Widerspruch gegen den Erlass der Bezirksregierung, die PFT-Grenzwerte auf 100 Nanogramm pro Liter zu beschränken.

Versöhnliche Worte von den Wasserwerken

Geschäftsführer Ingo Becker.

Politiker fassten diesen Widerspruch als „Anschlag“ auf ihre Entscheidungskompetenz auf. Gestern kamen von den WWW versöhnliche Worte. „Wir erfüllen selbstverständlich alle Forderungen des Erlasses der Bezirksregierung. Dies haben wir der Behörde auch schriftlich zugesichert“, erklärt Ingo Becker, Geschäftsführer der Wasserwerke Westfalen. „Aus formaljuristischen Gründen haben wir aber Widerspruch eingelegt, um die Rechtmäßigkeit der Anordnung überprüfen zu können.“ Damit widersprach er Mutmaßungen, die Wasserwerke würden sich weigern, ihre Anlagen nachzurüsten.Wasser mit Aktivkohleanlagen behandelt „Wir haben im Mai 2006 den Behörden die PFT-Problematik gemeldet und danach als erstes Wasserwerksunternehmen an der oberen Ruhr in sehr kurzer Frist das Wasser mit Aktivkohleanlagen behandelt. Die PFT-Belastung wurde dadurch sehr schnell minimiert“, sieht sich Becker ungerechtfertigt in der Kritik. Der PFT-Gehalt im Trinkwasser wird regelmäßig kontrolliert und den Gesundheitsbehörden übermittelt. Aktuelle Daten und weitere Informationen zu PFT im Trinkwasser sind außerdem im Internet einsehbarVersuchsanlage seit 2006 in Betrieb Um die Qualität des Trinkwassers weiter zu verbessern, betreiben die Wasserwerke Westfalen seit Herbst 2006 eine Versuchsanlage. Dort wird – unterstützt von Forschungsinstituten – zwei Jahre lang die Leistungsfähigkeit verschiedener Aufbereitungstechniken zum Rückhalt von u.a. organischen Spurenstoffen wie z. B. PFT, untersucht. „Auf Basis dieser Ergebnisse werden wir dann die vorhandene Aufbereitung um technisch hoch moderne Anlagenkomponenten erweitern. Dies ist eine wichtige Investition im Hinblick auf zukünftige Anforderungen“, erläutert Becker.

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