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„frieda‘s & friends“ Design-Markt in der Schwerter Rohrmeisterei

Vom Pulli-Pepper bis zum Schwarzbrand

SCHWERTE Der Pulli-Pepper hilft gegen weiblichen Figur-Frust und hübscht das langweiligste Oberteil auf. Er war aber nicht das einzige Stück mit Überraschungseffekt beim Design-Markt in der Rohrmeisterei.

Vom Pulli-Pepper bis zum Schwarzbrand

Hochprozentiges war beim Designmarkt „frieda‘s and friends“ auch im Angebot: O´Donnell Weizenbrand. Foto: Bernd Paulitschke

Ein Bummel durch die Rohrmeisterei-Hallen machte am Sonntag Lust auf Frühling - in Garten und Kleiderschrrank, auch wenn es dort vielleicht an Platz mangelt. „Ich habe doch schon so viele Schals“, klagte die Besucherin am Stand mit den hübschen Jaquard-Strick-Artikeln. Es fiel ihr sichtlich schwer, sich auf dem Design-Markt „frieda‘s & friends“ zu beherrschen. Als Kira Valerie Köper alias „Pussehanne“ ihren potenziellen Kundinnen dann die Erfindung des „Pulli-Peppers“ präsentierte, gab es kein Halten mehr: Gut beraten von der Freundin entschied sich die Besucherin in der Rohrmeisterei für ein solches Strickteil inklusive passender Pulswärmer. Übrigens: ein Pulli-Pepper ist ein Zwitter aus Schal und Kragen, der schlichte Pullis oder Jacken aufpeppt.

Wie viele andere Aussteller fungierte Kira Valerie Köper als beste Botschafterin ihrer eigenen Produkte. Sie trug Pulli-Pepper, Stirnband und Stulpen und regte so sicher manchen Kauf an. Außerdem waren sich die Frauen einig: ein Schal geht immer, auch wenn man gerade mit der Frühjahresfigur hadert.

Taschen und Schmuck

Schmuck geht natürlich auch immer, suggerierte der Design-Markt außerdem – und Taschen natürlich. Organisatorin Katrin Schulz („Filzfrieda“ vom Westenort) achtet allerdings drauf, dass sich die dargebotenen Produkte nicht allzu sehr ähneln. „Haben wir einen Stand mit Taschen aus Plane, nehmen wir nicht noch einen“, erläuterte sie am Sonntag den Mix der 36 Aussteller. So gab es bei der achte Auflage des Design-Marktes Taschen aus wasserfestem Papier, quietschbunte Taschen und Beutel jeder Größe, Taschen mit Schnallen aus ausrangierten Sicherheitsgurten und Taschen aus Stoff. Ähnlich abwechslungsreich kam der Schmuck daher – auch im Preis.

Wer nicht sich selbst, sondern seine Wohnung schmücken wollte, kam ebenfalls auf seine Kosten: Von der kleinen, mit frechen Sprüchen bedruckten Marmorfliese bis zu kunstvoll gedrechselsten Einzelstücken aus Holz oder Gartenskulpturen mit rostiger Patina reichte die Angebots-Palette. Wer seine Kaufentscheidung in Ruhe überdenken wollte, konnte sich die Anschaffung im von der Rohrmeisterei betriebenen Café durch den Kopf gehen lassen.

Angebot zu 50 Prozent neu

Katrin Schulz führte derweil an ihrem Stand auch Gespräch mit potenziellen neuen Ausstellern. Rund 50 Prozent des Angebots soll bei jedem Markt neu sein. Inzwischen muss sie die schönen Dinge für „frieda’s & friends“ nicht mehr alleine suchen: „Ich bekomme inzwischen viele Bewerbungen von Ausstellern.“ Die kommen, ebenso wie die 650 bis 800 Besucher, nicht nur aus Schwerte, sondern aus der ganzen Region.

Und bringen wieder immer weder Überraschungen mit, wie die „Formwandlerin“ aus Freudenberg, die aus alten Besteckteilen interessante Schmuckstücke kreiiert. Oder der „Schwarzgebrannte“von O‘Donnell, der bei der Verkostung den einen oder anderen überraschenden Effekt auf der Zunge hinterließ.

Die nächsten Termine für den Design-Markt:

18. November 2018, 13 bis 20 Uhr.

31. März 2019, 11 bis 19 Uhr.

17. November 2019, 13 bis 20 Uhr.

Eintritt: 4 Euro (Kinder frei)

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