Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Investition in Spielplätze

150.000 Euro für Selmer Spielplätze

Selm Lucy und Jill sind gern draußen. Die Selmer Mädchen sind am liebsten auf dem Spielplatz an der Römerstraße. Der ist im vergangenen Jahr besser ausgestattet worden. Und damit ist er nicht der Letzte.

150.000 Euro für Selmer Spielplätze

Lucy (l.) und Jill spielen gern auf dem neu ausgestatteten Römerspielplatz. Weitere Plätze sollen folgen. Foto: Arndt Brede

Die Stadt Selm nimmt in diesem Jahr insgesamt 150.000 Euro in die Hand, um Spielplätze auf Vordermann zu bringen. Insgesamt stehen im Doppelhaushalt 2017/2018 rund 230.000 Euro – 130.000 Euro für 2017 und 100.000 Euro für 2018 - zur Verfügung.

„Fast alles, was wir für 2017 geplant hatten, ist auch umgesetzt worden“, sagt Beigeordnete Sylvia Engemann. „Die großen Maßnahmen sind es jedenfalls allesamt.“ Unter anderem war der größte Selmer Spielplatz, der an der Römerstraße, mit viel Aufwand renoviert und modernisiert worden. Aus der Renovierungsliste 2017 sei der Spielplatz an der Schorfheide übrig geblieben, berichtet die Beigeordnete. Der Austausch eines Wipptieres soll in diesem Jahr vollzogen werden. Und an der Ludgerikirche soll ein Geräteersatz für Klein- und Grundschulkinder geschaffen werden.

Verschiedene Maßnahmen geplant

Für 2018 kündigt Sylvia Engemann weitere kleinere und größere Maßnahmen an. Das Schulumfeld der Ludgeri- und der Otto-Hahn-Realschule soll davon profitieren. „Dort wird ein neuer Kletterwürfel installiert“, so Engemann. Am Angelkamp wird es einen Austausch eines Spielgerätes geben. Sanierungsmaßnahmen im Nierfeld gehören ebenso zu den Maßnahmen wie am Übbenhagen in Cappenberg, wo unter anderem der Sandkasten verkleinert wird. Der Pausenhof der Grundschule Auf den Äckern in Bork wird neu gestaltet. Diese Maßnahmen werden rund 100.000 Euro kosten. „Darüber hinaus stellt die Stadt weitere 50.000 Euro für Ausbesserungen an weiteren Spielplätzen zur Verfügung“, sagt Stadtsprecher Malte Woesmann.

Alle vorgesehenen Maßnahmen, da ist die Beigeordnete zuversichtlich, können in diesem Jahr umgesetzt werden.

Doch was ist mit einem Spielplatz wie dem am Danteweg? Er ist umzäunt, nicht zugänglich und sieht nicht so aus, als ob er gepflegt und nutzbar ist. „Der Danteweg steht nicht auf der Prioritätenliste“, betont Sylvia Engemann und stellt klar. „Eine Ertüchtigung dieses Spielplatzes ist nicht geplant.“ Gleichwohl stehe die Stadt im Austausch mit den Stadtwerken, um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Status Quo gesichert

Mit allen aktuellen Maßnahmen sichert die Stadt quasi den Status Quo in Sachen Spielplätze. Was bringt die Zukunft? Neue Baugebiete werden ausgewiesen. Wie sieht es mit Spielflächen dort aus? Bürgermeister Mario Löhr dazu: „Wir sind ja dazu verpflichtet, Kinderspielplätze auszuweisen. Wir wollen Spielplätze dort, wo ausreichend Flächen sind und entsprechend auch vernünftige Spielgeräte anschaffen.“ Er sei kein Freund der Devise „Sandkasten, Schaukeltier, das war’s“.

Spielplätze werden laut Löhr nur dann angenommen, wenn ausreichend Spielgeräte vorhanden seien. In Abstimmung mit der Politik werden die Verwaltung Bedarfe ermitteln, wo Spielplätze gebraucht werden. „Aber wir brauchen qualitativ hochwertige Flächen“, fordert der Bürgermeister. Es sei daher geplant, „eher weniger, dafür aber attraktivere Flächen auszuweisen“.

Stadtwerke sind zuständig

So zum Beispiel am künftigen Auenpark. „Da wird eine weitere attraktive Spielfläche angelegt.“ Auch in Bork soll das verwirklicht werden. Nämlich dann, wenn im Zuge des Förderprogramms, das die Stadt für die Ortskernumgestaltung beantragt, der Bereich vor dem Amtshaus Bork umgestaltet wird. „Aufenthaltsflächen für Jung und Alt mit Spielmöglichkeiten“ sollen es werden. Das solle sich auch weiter in die Hauptstraße Richtung Ortskern ziehen.

Wer ist eigentlich für die Ausstattung der Spielplätze zuständig? Wer sucht die Spielgeräte in welchen Größenordnungen und für welche Altersgruppen aus? „Wir haben die Kompetenz bei den Stadtwerken, was geeignete Spielgeräte angeht“, sagt Sylvia Engemann.

Bei der Auswahl setze die Stadt auch auf andere: „Beim Spielplatz Bergstraße, den wir im letzten Jahr fertiggestellt haben, haben wir die Anwohner beteiligt, um im Vorfeld zu schauen, welche Altersgruppen an Kinder es dort gibt.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Musik Festival Schloss Cappenberg

Warum das Festival am Schloss so familiär ist

Cappenberg Familiär. Das ist das Wort das immer wieder fällt, wenn Musiker und Publikum von dem an diesem Wochenende beginnenden Cappenberger Musikfestival sprechen. Auch Mirijam Contzen, die das Festival ins Leben gerufen hat, meint das wörtlich.mehr...

Versteigerung von Fundsachen

Wenn der Schnäppchenjäger nicht widerstehen kann

Einmal im Jahr versteigert das Fundbüro der Sadt Selm die Dinge, die niemand abholen wollte. Alte Fahrräder, Gehstöcke und andere kuriose Schnäppchen. Wir haben uns bei der Versteigerung umgesehen - und konnten selbst nicht widerstehen. mehr...

Ablehnung für Post-Idee

Stadt als Postpartner in Selm undenkbar

Selm Thomas Staschat wollte die Post in Selm in die Hände der Stadt geben - obwohl in Olfen ein ähnliches Projekt defizitär ist. Im Rat kassierte er für seinen Vorschlag eine Absage und harsche Worte.mehr...

Musikfestival Schloss Cappenberg

Tolle Künstler spielen in der Pfingstwoche

Cappenberg Sie alle spielen klassische Musik und kommen ab Pfingsten ins Schloss Cappenberg, um beim Musikfestival aufzuspielen. Wir stellen die Künstler vor, die dabei sind.mehr...

Bushaltestelle an Overbergschule

Neue Bushaltestelle soll Anfang Juni fertig sein

Selm Die Kinder der Overbergschule müssen zurzeit wegen des Baus der neuen Haltestelle auf einen Schulhofteil verzichten. Ab Juni soll die neue Bushaltestelle dann stehen. Zum neuen Schuljahr wird es aber noch weitere Veränderungen geben.mehr...

Weltkriegsbomben in Selm

Bomben auf McAirlaid‘s-Gelände geborgen

Selm Durchatmen: Drei Bomben haben Kampfmittelräumer auf dem Baugrundstück an der Steigerstraße in Selm unschädlich gemacht – ohne Evakuierung und Explosion. Dabei waren die Weltkriegsrelikte brandgefährlich.mehr...