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Fußball: SG Selm plant auch für die B-Liga

Alexander Schwegler soll zurück zur SG Selm

Selm Ein Jahr nach seinem Abschied von der SG Selm soll der verlorene Sohn Alexander Schwegler zurück zur SG Selm kehren. Fest steht auch ein Neuzugang vom SuS Olfen. Abgänge auch schon fest. Hier fällt der Name des FC Nordkirchen.

Alexander Schwegler soll zurück zur SG Selm

Alexander Schwegler (l.) spielte von 2010 bis 2017 für die SG Selm. Dann wechselte er zu Union Lüdinghausen und soll im Sommer zurückkehren. Foto: Weitzel

In lässigem Outfit stand Alexander Schwegler am Sonntag an der Bande und sah die Niederlage der SG Selm gegen den SC Nienberge. Die Zeichen stehen darauf, dass der einstige Stürmer nach nur einem Jahr von Union Lüdinghausen zur SG Selm zurückkehrt.

Schwegler wiegelte Sonntag und auch am Montag ab. Nichts sei sicher – aber Norbert Hanning, Sportlicher Leiter der Selmer, bestätigte am Montag die Rückkehr des erfolgreichsten Torjägers des Vereins (90 Liga-Tore) seit der Fusion im Jahr 2010. „Die Spatzen pfeifen es ja schon von den Dächern. Es ist zu 100 Prozent sicher“, sagte Hanning.

Der Sportliche Leiter steht vor der etwas schwierigen Herausforderung, eine Mannschaft zusammenzustellen, die für die A- und im Falle des Abstiegs auch für die B-Liga schlagkräftig genug ist. Selm plane zweigleisig. „Wir müssen der Realität ins Auge schauen“, sagte Hanning, der trotz Forderungen im Umfeld „den Trainer sicherlich nicht an Luft setzen wird.“ Und bei der Kaderplanung sei erschwerend, „dass potenzielle Neuzugänge auch Bedingungen angemeldet haben.“ Und die dürfte wohl lauten, dass die SG mindestens A-Liga spielt.

Fest stehe auch der Zugang von Andre Zolda vom Lokalrivalen SuS Olfen. Norbert Sander, Sportlicher Leiter des SuS, bestätigte am Montag, dass Zolda den Verein in Richtung Selm verlässt. „Er hatte darum gebeten und private und familiäre Gründe angeführt“, sagte Sander.

Dass Mittelfeldspieler Niklas Neumann zum FC Nordkirchen wechselt, ist nach Informationen dieser Redaktion sicher. Eine Bestätigung gab es aus Nordkirchen aber am Montag nicht. Fußballchef David Handrup sagte wieder einmal das, was er immer bei solchen Anfragen sagt: „Wir sind in Gesprächen.“ Allerdings habe der FCN schon Neuzugänge feststehen, die er aber wegen einer Vereinbarung mit den Spielern erst nach Saisonende verkünden werde. „Namen werde ich keine nennen“, sagte Handrup.

Zurück zur SG Selm: Dass der Klub abstiegsgefährdet ist, schmerze sehr, teilte Hanning mit. „Wenn es so sein sollte, dass hier die Lichter mit einem Abstieg ausgehen, werden wir sie sicherlich schnell wieder anschalten“, sagte Hanning, der noch mehr auf die Jugend setzen möchte als bis jetzt schon. Die A-Junioren würden seit zwei Wochen mit den Senioren zusammentrainieren.

Am Sonntag debütierte in Dennis Dias der vierte A-Jugendliche in nur drei Wochen, der fünfte war wenig später Johannes Glaß. „Wir brauchen Spieler, die für die SG Selm brennen und sich zerreißen. Man sieht aber, dass es eine Perspektive gibt, egal für welche Liga“, sagte Hanning – und machte noch zwei Anspielungen: Die erste ging an Spieler, die den Verein verlassen wollen. „Ob es der richtige Weg ist, den Verein in so einer Situation zu verlassen, weiß ich nicht“, sagte er.

Nicht bezog er das auf Patrick Botta (26), der ins Trainergeschäft einsteigt und die zweite Mannschaft des BV Brambauer trainieren wird. Die Reserve, die sich in dieser Saison aus der A-Liga zurückgezogen hat, wird einen Neustart in der Fußball-Kreisliga B wagen. Botta, der ab und an auch noch selbst die Schuhe schnüren wird, geht es um den BV: „Ich wollte nicht, dass die zweite Mannschaft zugemacht wird.“ Auch der BV Brambauer bestätigte den Wechsel. Selms Sportchef Norbert Hanning betonte, dass man sich im Guten trenne. „Er hat Charakter“, sagte Hanning.

Die zweite Spitze ging an Mittelfeldspieler Basanan Tarhan, der am Wochenende auf seine Einwechslung verzichtete. „Man muss sich mit der SG identifizieren. So etwas gab es früher nicht“, sagte Hanning. Dass der Umbruch bei der SG Selm ausgerechnet in dieser sportlichen Lage stattfinden muss, ist auch nicht gerade optimal.

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