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Probleme beim zweiten Abschnitt

Arbeiten an der Kreisstraße ziehen sich in die Länge

Selm Die Stadt Selm muss den Zeitplan für die Kreisstraße erneut anpassen: Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zwischen Landsbergstraße und Buddenbergstraße sind nicht wie geplant am Montag gestartet. Es gibt Verzögerungen – und dafür gleich mehrere Ursachen.

Arbeiten an der Kreisstraße ziehen sich in die Länge

Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt der Kreisstraße verzögern sich.bartlewski Foto: Mario Bartlewski

„Wir können jetzt noch nicht mit den Arbeiten beginnen“, sagt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage dieser Redaktion zum zweiten Bauabschnitt der Kreisstraße. Erst Anfang Dezember könne der Bauabschnitt zwischen Landsbergstraße und Buddenbergstraße in Angriff genommen werden.

Einerseits sind Verzögerungen im ersten Abschnitt Schuld. Hier seien noch nicht alle alten Kabel entfernt, sagt Woesmann. Zum Teil müssten die Arbeiter die Versorgungsleitungen mit der Hand herausnehmen – das dauert länger als gedacht. Zudem müssen einige Anschlüsse tiefer verlegt werden, als ursprünglich angenommen.

Wichtiges Teil hängt in Hessen fest

Andererseits gibt es Schwierigkeiten beim Transport eines Übergabeschachtes, ohne den es nicht weitergehen kann. „Der hing in Hessen fest“, so Woesmann. Damit der Schacht per Schwertransport nach Selm gelangen kann, sind bestimmte Papiere nötig, bei denen es Probleme gegeben habe.

Wann genau der Schacht in Selm ankommt, ist nicht klar. Die zuständige Firma habe der Stadt mitgeteilt, dass das Teil Anfang Dezember geliefert und eingelassen werden soll. Erst dann können die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt beginnen – also rund zwei Wochen später als geplant. „Wir gehen aber nicht davon aus, dass sich die gesamten Bauarbeiten dadurch verzögern“, sagt Woesmann. Das Ziel bleibt also die Fertigstellung bis Ende 2018.

Auch am Beifanger Weg sind Veränderungen geplant

Für die Kanalbauarbeiten zwischen Landsbergstraße und Buddenbergstraße soll Anfang Dezember die komplette Straßendecke abgefräst werden, bevor die Straße in der Mitte geöffnet wird. Eine Sperrung für Autos plant die Stadt aber nicht. Rechts und links an der geöffneten Stelle sollen Anwohner, Lieferverkehr und Rettungswagen vorbeifahren können.

Aber auch an anderer Stelle der Kreisstraße soll Bewegung reinkommen. Die Stadtbetriebe sollen in den kommenden Wochen die Poller an der Einmündung Beifanger Weg / Am Kreuzkamp entfernen. Die verhindern dort seit August, dass Autofahrer den Schleichweg nutzen. „Hier müssen wir aber auch noch warten“, sagt Woesmann.

Höhenbegrenzung für LKW vor einer Woche bestellt

In der vergangenen Woche habe die Stadt Höhenbegrenzungen für LKW bestellt. Die Lieferzeit beträgt allerdings 14 Tage. „Wenn die Begrenzung steht, kommen die Pöller raus“, so Woesmann.

Seit Oktober stellt die Stadt ihre Planungen um. Ein Plus von sechs bis acht Wochen hatte Lothar Unrast von den Stadtwerken durch die nicht in Plänen eingezeichneten Kabel eingeplant. Um das aufzuholen, sollten die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt eher starten – die die Stadt nun wieder verschoben hat.

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