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Bürger kämpfen für den Erhalt des Freibads

SELM Das Selmer Freibad soll geschlossen werden. So jedenfalls der Vorschlag des externen Beraters Michael Mutter. Doch diese Idee ist bei den Bürgern auf wenig Gegenliebe gestoßen. Einige wollen nun nach Möglichkeiten suchen, das Freibad doch zu erhalten.

Bürger kämpfen für den Erhalt des Freibads

Die Zukunft des Freibads ist ungewiss.

Am Montagabend bildete sich eine Gruppe, vertreten sind auch die drei Ratsfraktionen. Sie wollen nun erst einmal eine Bestandsaufnahme machen, sich genau über die Kosten und anfallende Reparaturen informieren. Auf Initiative der CDU trafen sich Bürger und Politiker aller Fraktionen, auch die Partei die Linke war vertreten, um über Wege zu diskutieren. Vorbild könnte das Freibad in Brambauer sein. Das war immer wieder von einer Schließung bedroht, doch das Engagement von Bürgern sicherte den Erhalt. Aktivitäten in Brambauer Klaus Stallmann, ehemaliger Landtagsabgeordneter, schilderte die Aktivitäten in Brambauer. Dort wurde bereits 1996 ein Förderverein gegründet, ein Trägerverein ist Betreiber des Freibads. "Wir haben unter anderem durch ehrenamtliche Arbeit die Pesonalkosten um 60 000 Euro senken können", so Klaus Stallmann. Früher habe man das Personal für den Rasenschnitt zahlen müssen, nun falle nur noch das Benzin für die Rasenmäher an. Ehrenamtliche Arbeit für den Erhalt notwendig Der Förderverein hat rund 1600 Mitglieder, ein Beitrag wird nicht erhoben. Einmal jährlich wird ein Spenderbrief verschickt. "Das Porto zahlen im Wechsel CDU und SPD", so Klaus Stallmann. Eng zusammen arbeitet der Trägerverein, der auch einen Zuschuss von der Bädergesellschaft in Lünen erhält, mit dem Schwimmverein in Brambauer. "Sie stellen zum Beispiel gegen Bezahlung die Aufsicht." Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre der Erhalt aber nicht möglich. "Man muss Leute finden, die sich zu dem Freibad bekennen und auch etwas tun wollen." Es sei auf jeden Fall ein lohnenswertes Ziel, sich für das Freibad einzusetzen.

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