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Bundeswehr räumt ihr Gelände zwischen Bork und Lünen

BORK Die Bundeswehr wird das Gelände zwischen Bork und Lünen nun endgültig zum 31. Dezember verlassen. Großes Interesse an der Folgenutzung hat die Polizei des Landes.

Bundeswehr räumt ihr Gelände zwischen Bork und Lünen

Für wen sich der Schlagbaum ab dem 1. Januar am jetzigen Bundeswehrgelände öffnet, steht noch nicht fest. CDU-Politiker informierten sich über den Stand der Gespräche.

Denn das Ausbildungs-Gelände der Polizei grenzt unmittelbar an die Fläche der Bundeswehr. Auf Initiative der CDU Selm und Lünen trafen sich gestern Vertreter der Polizei, der Bundeswehr und der Immobiliengesellschaft des Bundes, in dessen Eigentum sich die Fläche befindet.Der erste Zug zur Räumung kommt Auch Bundestagsabgeordneter Laurenz Meyer und Landtagsabgeordneter Werner Jostmeier wollten erfahren, wie es weitergeht. "Die Bundeswehr ist mit der Räumung des Geländes beschäftigt", so Laurenz Meyer in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Am Montag, 18. August,  werde der erste von zehn 400 Meter langen Zügen mit Material auf den Weg nach Karlsruhe geschickt. "Der letzte Zug soll Bork am 10. September verlassen."

Werner Jostmeier ergänzte, bis auf kleinere Restarbeiten werde das Gelände zum 31. Dezember geräumt sein. Meyer: "Bis zum 1. Juli sollen dann auch die restlichen Arbeiten erledigt sein." Er und sein Parteikollege Werner Jostmeier hätten eindringlich an die Vertreter von Bund und Land appelliert, für einen nahtlosen Übergang zu sorgen. "Nur so können wir verhindern, dass sich auf dem Gelände Vandalismus breit macht."Kampfmittelräumdienst legt Untersuchungsergebnisse vor

Wie die Abgeordneten mitteilten, könnten nun auch die Kaufgespräche intensiviert werden. Jostmeier: "Der Kampfmittelräumdienst hat seine Untersuchungen abgeschlossen." In einigen Wochen würden die Ergebnisse vorliegen. Meyer: "Diese Ergebnisse sind natürlich wichtig für den Kaufpreise." Werner Jostmeier und er hätten angeboten, bei Schwierigkeiten zu vermitteln.

"Die Polizei möchte das Gelände unbedingt nutzen", so Werner Jostmeier. Es sei ideal für größere Übungen. "Ich hoffe, dass nun schnell über eine Folgenutzung entschieden wird und die Übergabe am 1. Juli des nächsten Jahres erfolgen kann."

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