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Jubiläumsjahr

Cappenberger Löschzug errang den Stadtpokal

CAPPENBERG Riesenjubel beim Löschzug Cappenberg. Im Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr in Cappenberg gewann er mit 4:09 Minuten den Stadtpokal der Feuerwehren Selm. Wie sind die weiteren Plätze verteilt?

Cappenberger Löschzug errang den Stadtpokal

Beim Stadtpokalwettkampf der Feuerwehren kam es auf das Tempo an.

Den 2. Platz errang mit 4:49 Minuten die Löschgruppe Netteberge, gefolgt vom Löschzug Bork mit 4:52 Minuten. Der Titelverteidiger, die Löschgruppe Hassel, fiel mit 5:12 Minuten auf den 4. Platz. Der Löschzug Selm belegte mit 5:16 Minuten den 5. Platz.

Der Pokal wurde von Michael-Franz Knobloch gestiftet. In diesem Jahr wurde der Pokalwettkampf in Cappenberg ausgetragen. Löschzugführer Thorsten Hoppe hatte erstmalig externe Schiedsrichter aus Lünen und Wethmar beauftragt, den Wettkampf zu beurteilen. Diese bewerteten die gelaufene Zeit. Fehler wurden zudem mit jeweils zehn Strafsekunden geahndet.

Feuerwehr-Stadtpokal

Beim Stadtpokalwettkampf der Feuerwehren Selm musste ging es auf Zeit.
Jeder Handgriff muss sitzen.
Die ZIelfeuer sind gelöscht.
Unter den Augen der Schiedsrichter musste jeder Handgriff sitzen.
Nach dem Wettkampf rollen die Kameraden die Schläuche auf.
Das Wasser wurde aus einem großen Bassin entnommen.
Die Schläuche werden angeschlossen.
Nach dem Wettkampf wird der Schlauch ordentlich aufgerollt.
Ordentlich muss der Schlauch wieder in seine Halterung eingepasst werden.
Wasser strömt aus dem dritten Anschluss aufgrund eines technischen Defekts.
Der defekte Verteiler wird von den Schiedsrichtern begutachtet.
Die Mannschaft tritt an vor ihrem Gruppenführer.
Dr. Michael Faust, stellvertrender Wehrführer, Thorsten Hoppe, Bürgermeister Mario Löhr und Michael-Franz Knobloch bei der Bekanntgabe des diesjährigen Stadtpokalgewinners.
Noch vor Bekanntgabe ihres Namens wussten die Cappenberger Kameraden, dass sie dieses Mal die besten waren.
Jubelnd stemmen die Kameraden den Stadtpokal der Feuerwehren Selm in die Höhe.
Bürgermeister Mario Löhr und Löschzugführer Thorsten Hoppe enthüllen das Ehrenmal.
Thorsten Hoppe und Bürgermeister Mario Löhr vor dem neuen Ehrenmal.
Der siegreiche Löschzug Cappenberg mit Pokal und vor dem neuen Ehrenmal.

Die Aufgabe beim Pokalwettkampf ist immer die Gleiche. Aus einer offenen Wasserstelle soll über eine Pumpe ein Zielfeuer mit zwei C-Rohren und einem Schaumrohr gelöscht werden. Der Löschzug Selm begann. Es folgten Hassel, Bork, Cappenberg und Netteberge. Ganz genau hörten die Schiedsrichter die Anweisungen und Meldungen und beobachteten die Arbeitsabläufe. Unter den Anfeuerungsrufen ihrer Kameraden und ihrer Familien stellten sich die jeweils neun Wettkampfteilnehmer den Bedingungen.

Schnell, schnell musste es gehen, da jede Minute zählte. Der Löschzug Bork hatte allerdings Pech. Er musste seinen Wettkampf abbrechen, weil der Verteiler zu den beiden C-Rohren und dem Schaumrohr technisch defekt war. Nach kurzer Absprache entschieden sich die Kameraden aber, gleich im Anschluss noch einmal anzutreten. Bürgermeister Mario Löhr machte die Preisvergabe spannend. Doch nach der vorletzten Nennung gab es für die Cappenberger kein Halten mehr. Jetzt stand fest, dass sie gewonnen hatten.Seit mindestens 2006 hatten sie keinen Pokal mehr gewonnen. Um so schöner war es nun, im Jubiläumsjahr, den Pott in den Händen zu halten.

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums wurde das Ehrenmal der Feuerwehr enthüllt. Am 12. Mai 1912 wurde der Löschzug Cappenberg gegründet. „Die Tradition zu helfen, ist stets erhalten geblieben“, betonte Hoppe. Das 2,20 Meter hohe Ehrenmal ist aus Edelstahl gefertigt. Der ehemalige Löschzugführer Jürgen Drees zeichnete den Entwurf. Für einen würdigen Standort sorgte der Löschzug Cappenberg. Er kultivierte ein Stückchen Land an der Einmündung zur Rosenstraße, gegenüber des Gerätehauses.

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