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Fußball

Der FC Nordkirchen muss beim Spitzenreiter ran

Nordkirchen Zum letzten Mal gewann Nordkirchen in Kaiserau vor vier Jahren – seitdem setzte es auswärts nur Niederlagen gegen den aktuellen Spitzenreiter der Bezirksliga. Doch auch Nordkirchen darf sich im Augenblick wie ein Topteam fühlen.

Der FC Nordkirchen muss beim Spitzenreiter ran

Florian Fricke (M.), Kapitän und spielender Co-Trainer des FC Nordkirchen, spricht von guter Stimmung in der Mannschaft und Vorfreude auf den SuS Kaiserau, wo Nordkirchen im Vorjahr mit 0:2 verlor. Damals entstand das Bild. Foto: Reith

Wenn es nach der Form geht, treffen am Sonntag in Kaiserau die beiden aktuell stärksten Teams der Fußball-Bezirksliga 8 aufeinander. In einer Blitz-Tabelle der letzten fünf Spieltage rangiert der SuS Kaiserau mit der Maximalpunktzahl von 15 Zählern vor dem FC Nordkirchen (13 Punkte). „Das wird ein ziemliches Brett für uns“, sagt deshalb auch Mark Woller, Trainer des SuS Kaiserau. Ihm ist Nordkirchens Lauf mit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage nicht verborgen geblieben. Die gab es letztmalig im Frühjahr am Schloss, als Nordkirchen sich aus dem Tabellenkeller katapultierte. „Nordkirchen hat für mich oberes Bezirksliga-Niveau. Es wird ein kompliziertes Dingen für uns“, sagt Woller.

Er hat zwei ziemlich turbulente Jahre hinter sich. Mit dem FC Overberge verpasste er 2016 in der Aufstiegsrunde den Sprung in die Landesliga. Danach stieg er mit Westfalia Rhynern als Co-Trainer in die Regionalliga auf. Und jetzt sieht es wieder so aus, als könnte Woller am Saisonende eine Mannschaft nach oben führen. „Ich sehe Kaiserau als Projekt. Wir müssen nicht aufsteigen, aber wehren würden wir uns nicht. Ich mache das nur nicht gerne unter Druck“, sagt Woller. So jung wie in diesem Jahr war eine Mannschaft von ihm noch nicht. 21,5 Jahre betrage der Altersschnitt. Woller: „Wir sind die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga.“

In der wahren Tabelle liegen elf Punkte zwischen Tabellenführer Kaiserau und dem Tabellenfünften Nordkirchen. Das liegt vor allem an den Gegentoren: Kaiserau hat erst neun kassiert (Ligabestwert), während Nordkirchen hinten so seine Problemchen hat (20 Gegentore). „Wir wissen, dass eine riesengroße Aufgabe auf uns zukommt“, sagt Nordkirchens spielender Co-Trainer Florian Fricke. Die Stimmung im Training sei trotz des späten Ausgleichs gegen Wethmar am Sonntag (2:2) gut gewesen. „Klar war das Tor ärgerlich“, sagt Fricke, „aber das wirft uns nicht aus der Bahn.“

Der Kapitän des FCN weiß um Kaiseraus Stärke. „Kaiserau hat eine gute Rückrunde gespielt und in dieser Saison daran angeknüpft. In Kaiserau ist es immer unangenehm. Aber das sind doch die Spiele, die Spaß machen – mehr als gegen Gegner im Mittelfeld der Tabelle“, sagt er. Fricke hat recht mit seiner Statistik: Kaiserau hat nur zwei der letzten 29 Partien verloren. Und in Kaiserau verlor Nordkirchen die letzten vier Partie. Der letzte Sieg an der Jahnstraße datiert von 2013. Immerhin kehren mit Abwehrchef Nils Venneker und Sechser Daniel Eroglu zwei ganz wichtige Akteure zurück bei den Nordkirchenern. Beim SuS Kaiserau fehlt laut Woller nur Sechser Jan Vehring.

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