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Fußball: Bezirksliga

Der SuS Olfen verspürt Druck im Kellerduell

OLFEN Die Fußball-Bezirksligisten SuS Olfen und die SpVgg Erkenschwick II haben eine gemeinsame Vergangenheit: Norbert Sander war bereits Trainer bei der Erkenschwicker Reserve – jetzt ist er es in Olfen. Am Sonntag kehrt Sander ausgerechnet zum Kellerduell zurück an den Stimberg.

Der SuS Olfen verspürt Druck im Kellerduell

Kapitän Christian Brüse (l.) und Trainer Norbert Sander stehen in Erkenschwick mit dem Rücken zur Wand. Ein Unentschieden wäre für das Schlusslicht fast zu wenig.

Fußball: Bezirksliga 11 Erkenschwick II - SuS Olfen Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz, Stimbergstraße 175, Oer-Erkenschwick

2005 führte Sander die zweite Mannschaft als souveräner Meister in die Bezirksliga und dort gleich zweimal in die Spitzengruppe. In die Saison 2007/2008 gingen Sander und der Verein dann mit der klaren Zielvorgabe, den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen, an den Start. Im November 2007 dann zog Sander die Reißleine und trat zurück – fast genau vor neun Jahren. Trotzdem stieg die Mannschaft am Saisonende in die Landesliga auf, bestritt hier nach der Insolvenz aber keine Minute.

Eine Woche ohne Hiobsbotschaften hat sich Olfens Trainer Norbert Sander vor dem „Endspiel der Hinrunde“, wie er das Gastspiel in Erkenschwick nannte, gewünscht. Bekommen hat er sie nicht. Andre Zolda lag mit Grippe flach, Lars Meier konnte mit Oberschenkelproblemen ebenfalls nicht trainieren. Hinter Meier ist das Fragezeichen aber größer. Ein letzter Test sollte gestern nach Redaktionsschluss zeigen, ob Olfens Spielmacher mit Tape möglicherweise einsatzbereit ist. 

 

Marvin Böttcher war unter der Woche auf Montage. Aber: „Die Mannschaft hat Dienstag und Donnerstag hervorragend trainiert. Sie hat trainiert, als wenn es kein Morgen gibt. Hut ab! Sie schiebt keinen Frust“, sagte Sander. Das stimmt ihn für das Spiel am Sonntag (15 Uhr, Kunstrasenplatz, Stimbergstraße 175, Oer-Erkenschwick) optimistisch.

Punkt gegen Lippramsdorf

Sander ließen zwei knappe Ergebnisse der Erkenschwicker aufhorchen: der Punkt gegen Lippramsdorf (1:1) vor zwei Wochen und die knappe Niederlage gegen Vorwärts Epe (0:1). „Ich denke, es wird eine Frage der Psyche“, sagte Sander gestern. Den Druck sieht er bei seiner Mannschaft. „Erkenschwick hat den Vorteil des Heimspiels und mehr Punkte. Wir stehen mit dem Arsch an der Wand“, meinte Sander. Aktuell ist das Schlusslicht mit fünf Punkten vier Zähler hinter der Spielvereinigung.

Bei den Gastgebern ist Ismail Viran wieder dabei. Fraglich sind hingegen noch Matthias Szatka, Dominic Petek und Dirk Junge. „Viele sind mit der Bezirksliga überfordert. In der Bezirksliga wird einfach anders Fußball gespielt“, sagte Erkenschwicks Trainer Oliver Gallert. Das zeigte sich besonders, als der Aufsteiger mit einem unglaublichen 1:14 gegen Borken unterging. „Wir werden uns in der Winterpause noch von Spielern trennen und uns verstärken“, sagte er.

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