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Fußball: Bezirksliga

Die Personallage beim FCN hat sich entspannt

NORDKIRCHEN Das Pokal-Aus am Mittwochabend hat der guten Stimmung beim Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen keinen Abbruch getan. Gegen den TSC Eintracht Dortmund soll am Sonntag, 9. Oktober, der dritte Sieg in Folge gelingen. Trainer Peter Wongrowitz trifft dabei auf einen Ex-Spieler.

Die Personallage beim FCN hat sich entspannt

Paul Polok (l.) spielt mit Nordkirchen gegen den TSC Eintracht Dortmund. Die Personallage bei den Schlosskickern hat sich entspannt.

Fußball, Bezirksliga 8 FC Nordkirchen - TSC Eintracht Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Am Schlosspark, Nordkirchen

Freundschaftlich dürfte es bei den beiden Trainern am Sonntag nicht zugehen, obwohl beide schon zusammengearbeitet haben. Bei den BVB-Amateuren war Mark Elbracht Spieler und Wongrowitz sein Trainer – das ist aber schon mehr als ein Jahrzehnt her.

Wongrowitz, der am Samstag 100 Tage im Amt ist, hatte beim Kreispokalspiel gegen Westfalenligist Roxel (1:5) ein paar Spieler geschont. Spielmacher Bülent Gündüz bekam mit Blick auf das Spiel am Sonntag eine Pause. Kapitän Florian Fricke spielte nur eine Halbzeit. „Das war ein guter Test für ihn. Beide werden Sonntag wieder dabei sein“, sagte Wongrowitz.

Nicht dabei ist Torhüter Robin Sonntag. Er fehlt zwei Woche urlaubsbedingt. Deswegen rotiert am Sonntag Alexander Ruscher ins Tor, der gegen Roxel stark hielt, aber auch einmal patzte. Wongrowitz favorisiert im Tor ohnehin die Rotation, die er seit Saisonbeginn beibehalten hat. Alle zwei Wochen steht ein anderer Schlussmann zwischen den Pfosten.

„Wir freuen uns auf eine interessante Partie, es dürfte spannend werden, wie wir uns gegen einen vermeintlich besseren Gegner wie Nordkirchen schlagen. Vor allem die Offensive der Gastgeber ist mit Spielern wie Raphael Lorenz bestens besetzt“, sagt Elbracht, dem nur Janis Hoffmeister und Kevin Guthardtfehlen.

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Fraglich sind bei den Nordkirchenern noch Marcel Voß, der in einem Zweikampf eine Sprunggelenksblessur davongetragen hat und Daniel Wessels. Wongrowitz rechnet aber wieder mit Emmanuel Peterson. Der Neuzugang soll seine Rückenbeschwerden auskuriert haben. In der Innenverteidigung ist Dalibor Mikuljanac neben Marcel Tönning laut Wongrowitz vorerst gesetzt, solange keine Alternativen da sind.

„Wir müssen zu Null spielen. Vorne sind wir immer in der Lage, ein Tor zu schießen“, fordert Wongrowitz. Das ist Nordkirchen bislang dreimal gewonnen – und immer gewann seine Truppe dann auch. Über eine stabile Defensive könnte es also gelingen, die ausgeglichene Bilanz gegen die Dortmunder (zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) umzuwerfen.

Mit einem Sieg könnte der Siebte Nordkirchen am Vierten Dortmund vorbeiziehen, das in den vergangenen vier Partien zehn Punkte holte. „Die stehen ganz gut. Das wird eine hohe Hürde“, sagte Wongrowitz „Wenn wir gut spielen, bin ich immer zufrieden. Aber lieber ist mir, wenn wir gewinnen.“

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