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Simulierter Notfall

Drei Feuerwehr-Löschzüge üben Personenrettung

SELM Feueralarm bei der Firma Interhydraulik GmbH: Zum Glück ist es nur eine Übung, trotzdem sind die Löschzüge Selm, Bork und Cappenberg am Freitagabend nur zehn Minuten später am Einsatzort. Das Szenario für die große Feuerwehrübung: Nach einer Verpuffung werden Personen vermisst.

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Gemeinsam wird die verletzte Person in der Rettungstrage auf die Drehleiter gehoben.

Der Lageplan der Hallen wird studiert.

Es ist 19 Uhr, die Firma Interhydraulik GmbH setzt einen Feueralarm ab. Zehn Minuten später ist der Selmer Löschzug als erster vor Ort. Nacheinander folgen die Löschzüge aus Bork und Cappenberg. Übungsleiter Markus Groppe und die Jugend-Feuerwehr haben für ein entsprechendes Szenario gesorgt. „Es soll eine Verpuffung in der Produktionshalle stattgefunden haben, wobei eine starke Rauchentwicklung die Sicht einschränkt. Außerdem werden vier Personen vermisst und der Hausmeister, der den Alarm abgesetzt hatte und sich auf der Suche nach seinen Mitarbeitern machte“, erklärte Groppe.

Feuerwehrübung bei der Firma Interhydraulik

Einsatzleiter Andreas Ribbing mit den drei Abschnittsleitern informieren sich über das Gebäude anhand der Lagekarte.
Der Lageplan der Hallen wird studiert.
Die Schlauchleitungen werden verlegt.
Ein Opfer wurde im Bistro der Firma gefunden. und auf die Dachterrasse gebracht.
Florian Tschöpe überprüft, ob das Opfer ansprechbar ist.
Fabian Stumpe und Florian Tschöpe haben ein Opfer (Lennard Haschmann) geboren.
Tim Passmann (M.) hilft bei der Beatmung des Verletzten.
Fabian Stumpe (l) und Florian Tschöpe kümmern sich um den Verletzten.
Im Ernstfalle würde der neue Defribillator eingesetzt.
An den Korb der Drehleiter wird die Rettungstrage befestigt.
Tim Passmann kommt mit der Rettungstrage über die Drehleiter auf die Dachterrasse.
Die verletzte Person wird auf der Trage gesichert.
Gemeinsam wird die verletzte Person in der Rettungstrage auf die Drehleiter gehoben.
Die Rettungstrage wird auf dem Korb der Drehleiter gesichert.
Mit vereinten Kräften wird eine verletzte Person auf eine Trage gelegt.
Die Einsatzkräfte sammelten sich am Ende der Übung für eine abschließende Bewertung.
Die Einsatzkräfte sammelten sich am Ende der Übung für eine abschließende Bewertung.
Übungsleiter Markus Groppe, Führungsassistent Alexander Irmer und Einsatzleiter Andreas Ribbing (v.l.) waren mit der Übung zufrieden.
Spaß nach dem Einsatz: Patrick Diller und Dirk Packheiser haben sich in Pose gesetzt.

Mit diesen Angaben rücken die Löschzüge mit 13 Fahrzeugen und der Drehleiter an. Aufgrund der Größe des Gebäudes entscheiden Einsatzleiter Andreas Ribbing, drei Brandabschnitte zu bilden. „Somit konnten wir schnell und effektiv angreifen“, erklärte er am Ende der Übung.

Mit einer Lagekarte orientieren sich die Abschnittsleiter in dem Gebäude. Bei der Menschenrettung lieg der Schwerpunkt der Übung. Fünf Atemschutztrupps kommen zum Einsatz. Dazu gehören auch Florian Tschöpe und Fabian Stumpe. Nachdem sie eine Person im Torbereich gefunden und geborgen haben, machen sie sich weiter auf die Suche. Im Bistro im ersten Stock stoßen sie auf ein weiteres Übungs-Opfer, das Lennard Haschmann von der Jugendfeuerwehr spielt. Er ist bewusstlos und nicht ansprechbar. Die Retter tragen ihn auf die Dachterrasse und beginnen sofort mit der Reanimierung. Tim Passmann eilt herbei und versorgt das Opfer weiter.

Schließlich bringen die Retter den Verletzten über eine Drehleiter in einer Trage auf dem Korb in Sicherheit und zur weiteren Behandlung. In der Zwischenzeit bergen weitere Rettungskräfte auch die anderen drei Personen. Einsatzleiter Andreas Ribbing ist mit der Zusammenarbeit der 60 Einsatzkräfte der Löschzüge zufrieden. Das neue Funkkonzept habe gut funktioniert und auch das Führungskonzept habe sich bewährt, sagt er. „Die Ausrückzeit lag in einer absolut akzeptablen Zeit.“ Den genauen Übungsablauf hat Führungsassistent Alexander Irmer in einer Tabelle festgehalten. Bei dieser Übung hat die Feuerwehr Atemschutzgeräte und einen neue Defibrillator eingesetzt. Übungsleiter Groppe lobte die Löschzüge am Ende für die „Topzusammenarbeit“. Er lässt anschließend alle Teilnehmer noch einmal das Gebäude erkunden, im Notfall ist Ortskenntnis wichtig.  

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