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Fußball: Bezirksliga

FCN-Trainer Wongrowitz: „Pendeln im Niemandsland“

NORDKIRCHEN Die Fahrt zurück in seinen Wohnort Herdecke war für Nordkirchens Trainer Peter Wongrowitz wieder mal ein Ärgernis. "Ich habe mir vorher noch die anderen Ergebnisse angeguckt und mir gedacht: Das kann doch nicht wahr sein. Die haben ja alle für uns gespielt", sagte der Coach des Fußball-Bezirksliga-Achten am Tag nach der Niederlage gegen Kamen.

FCN-Trainer Wongrowitz: „Pendeln im Niemandsland“

Zwei Tore geschossen und doch reicht es nicht für Punkte: FCN-Trainer Peter Wongrowitz kann mit dem Abwehrverhalten seiner Spieler nicht zufrieden sein.

Spitzenreiter Brambauer-Lünen verlor im Derby gegen den VfB Lünen. Der Tabellenzweite Werner SC patzte in Lüdinghausen. Nur die Ausrutscher der Konkurrenz nutzte der FCN nicht, weil er seine eigenen Hausaufgaben am Sonntag gegen den VfL Kamen (2:4) nicht machte. "Wir hätten dann 18 Punkte gehabt – sechs weniger als die Spitze", so Wongrowitz.

Er geht mit seiner Rechnung sogar noch weiter. "Wir haben fünf Spiele gewonnen und sechs verloren. Und von den verlorenen Spielen hätten wir zwei gewinnen müssen", sagte Nordkirchens Trainer – dann wäre sein Team sogar punktgleich mit dem VfB Lünen auf Rang drei, drei Zähler hinter Brambauer, Nordkirchens nächster Gegner am Sonntag.

"So pendeln wir im Niemandsland, was aber berechtigt ist. Die Fehlerquote ist einfach zu hoch", kritisierte Nordkirchens Chefcoach, "da ist auch nicht der Schiri Schuld, da ist das Wetter nicht Schuld und auch nicht der Platz. Das ist allein unsere Schuld. Das, was wir abliefern – abwechselnd gewinnen und verlieren – ist zu wenig."

Die Fehler in der Nordkirchener Defensive sind das Manko. "Das 2:2 war der Knackpunkt. Wir müssen uns beim Verteidigen endlich besser konzentrieren. Das wirft uns sonst zurück. Ansonsten hatten wir den Gegner im Griff", sagte Wongrowitz. Zwei Tore müssten für Siege eigentlich reichen, wenn die Abwehr stabil ist.

Das ist jedoch nicht der Fall. 1,7 Gegentore kassieren die Nordkirchener im Schnitt. Alle 52 Minuten schlägt es hinter Robin Sonntag oder Alexander Ruscher ein. Neunmal allein in den jüngsten drei Meisterschaftsspielen. Dreimal spielte der FCN zu null. Immer sprangen dann drei Punkte heraus.

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