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Handball: Kreisliga

Frustabbau: Olfen deklassiert Hattingen III

OLFEN Handball-Kreisligist SuS Olfen hat am Samstag, 18. März, seine Pflicht erfüllt und deutlich gegen einen schwachen TuS Hattingen III mit 38:16 (19:9) gewonnen. SuS Trainer Michael Scholten sprach von einem „in der Höhe verdienten Sieg“.

Frustabbau: Olfen deklassiert Hattingen III

Kreisläufer Alexander Cremer warf am Samstag drei Tore. Die Olfener waren bei ihrem Heimspiel kaum zu halten. Das 38:16 war offensiv die beste Saisonleistung der Olfener.

Handball: Kreisliga Industrie SuS Olfen - TuS Hattingen III 38:16 (19:9)

Die Olfener dominierten schnell die Partie. Nach 10 Minuten führten sie schon mit 8:3, zogen auf ein 14:5 nach ungefähr 20 Minuten davon und gingen schließlich mit einem komfortablen 19:9 in die Pause.

„Hattingen ist ja nur mit einem sehr kleinen Kader angereist – und genau so haben die auch gespielt“, sagte Scholten. Sein Team rannte den Gästen regelrecht davon. Scholten rotierte viel, jeder bekam seine Einsatzzeit – und konnte sich dementsprechend voll auspowern.

Handball: Kreisliga Industrie: SuS Olfen - TuS Hattingen III 38:16

Benedikt Höning
Justin Knebel
Dirk Häkel
Dirk Häkel
Justin Knebel
Alexander Cremer
Alexander Cremer
Dirk Häkel
Dirk Häkel
Justin Knebel
Timo Lemberg
Timo Lemberg
Nico Bölken
Benedikt Höning
Benedikt Höning
Nico Bölken
Sebastian Reinkober
Nico Bölken
Sebastian Reinkober
Sebastian Reinkober
Sebastian Reinkober
Sebastian Reinkober
Dominik Winkler
Dominik Winkler
Dominik Winkler
Trainer Michael Scholten.
Till Ott
Sebastian Reinkober
Till Ott
Michael Scholten
Dirk Häkel
Till Ott
Dirk Häkel

Für die Olfener Mannschaft bedeutete der Sieg viel für die Moral. Nach zuletzt schlechten Leistungen war die Motivation nahezu im Keller. Die Trainingsbeteiligung hatte abgenommen. Der Aufstieg war nicht in Sicht, der Abstieg stellte schon lange keine Gefahr mehr dar. Der SuS machte es sich im Mittelmaß bequem. „Der Sieg war wichtig in der Höhe. Das brauchten die Jungs mal wieder“, sagte Scholten.

Und so ging das Torspektakel auch nach dem Seitenwechsel weiter. Der SuS zog in der 42. Minute durch einen Treffer von Moritz Wienken mit 28:11 davon – das Spiel war längst entschieden. Zwei Minuten vor Schluss traf Tobias Nocke noch zum 38:14. Die 40 Tore hat der SuS knapp verpasst – und Olfens Linksaußen Justin Knebel verlor damit eine Wette gegen seinen Mitspieler Sebastian Reinkober.

Wie es dazu kam? Reinkober musste in der 38. Minute verletzt runter. Er war zuvor mit Dirk Häkel zusammengeprallt bei einem Gegenstoß. „Ich habe Sebastian nicht gesehen, da bin ich ihm auf den Fuß getreten“, erklärte Häkel die Situation. Die Konsequenz: Ein dicker, blauer Zeh für Reinkober. Knebel musste ebenfalls verletzt runter, knickte bei einem Gegenstoß um.

Um sich die Zeit auf der Bank zu vertreiben, wetteten die beiden Verletzten. Reinkober sagte, der SuS schaffe die 40 Tore nicht, Knebel hielt dagegen. Der Einsatz, eine Flasche Bier, wird Reinkober trotz blutigen Zehs trotzdem geschmeckt haben.

TEAM UND TORE SuS: Billermann, Steinkraus - Knebel (5), Nocke (3), Winkler (5), Häkel (4), Reinkober (4), Ott (3), Cremer (3), Lemberg (4), Höning (4), Wienken (3/2), Bölken

 

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