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Fußball: Kreisliga A

GSC gegen Bork: Für wen schlägt Böckers Herz?

SELM Es ist das Derby der Fußball-Kreisliga A2 Unna-Hamm – GS Cappenberg gegen PSV Bork. Ein Mann hat dabei einen Spagat zu bewältigen. Tobias Böcker ist Kassierer beim PSV Bork. Gleichzeitig ist er aber auch Spieler bei GS Cappenberg. Wie geht er mit der Situation um?

GSC gegen Bork: Für wen schlägt Böckers Herz?

GS Cappenberg empfängt den PSV Bork zum Derby. Im Bild behauptet Borks Joel Grodowski (M.) den Ball gegen Tobias Böcker (r.).

Vor zwei Jahren wechselte Tobias Böcker nach Cappenberg, spielte zuvor lange beim PSV und ist dort im Vorstand aktiv – immer noch. „Ich bin damals gewechselt, weil ich viele Freunde in Cappenberg habe. Gerade mit dem Trainer, Patrick Osmolski, verstehe ich mich auch privat sehr gut“, sagt Böcker. „Da gab es dann natürlich eine gewisse Aufregung“, sagt er. Im Streit sei man dennoch nicht auseinander gegangen, betont er. Und: „In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Eins für den PSV, das andere für Cappenberg.“

Auch beim PSV nimmt man seine Doppelrolle gelassen. Mannschaftskapitän Philipp Grodowski sagt, dass er sich gut mit Böcker verstehe. „Wir kennen uns ja bestimmt schon seit über zehn Jahren – alles ist gut“, sagt er. Dennoch fände er es „immer komisch“ gegen ehemalige Kameraden zu spielen. „Das rückt aber in den Hintergrund. Ich freue mich wahnsinnig auf das Derby“, sagt Philipp Grodowski.

Borks Geschäftsführer, Dietmar De Sacco, sieht das ähnlich. „Da gibt es kein Problem. Der Wechsel wurde damals ganz klar kommuniziert“, sagt er und fügt ein großes Lob an Böcker selbst hinzu: „Der Tobias macht seine Arbeit hier beim PSV einfach super. Der hat die Finanzen richtig gut im Griff. Da gibt es also gar keine Vorbehalte.“ Zudem freue auch er sich auf das Spiel: „Derbys sind immer schön.“

Böcker selbst stellt auch seine gute Beziehung zu beiden Vereinen in den Vordergrund. „Klar, ich freue mich riesig, dass Bork momentan so einen Lauf hat“, sagt er. Aber am Sonntag (15 Uhr, Sportanlage Cappenberg, Am Kohuesholz, Selm) stehe das Spiel im Vordergrund. „Der Fußball steht bei mir an erster Stelle. Und ich würde Bork wirklich niemals etwas Böses wollen – aber sollte ich spielen und vielleicht sogar ein Tor machen, dann jubele ich auch. Denn Cappenberg braucht auch jeden Punkt in der Liga“, sagt er.

Ob er tatsächlich spielt, hängt letztendlich von GSC-Trainer Patrick Osmolski ab. „Tobias konnte lange nicht trainieren, weil er beruflich verhindert war. Ich gucke ihn mir beim Abschlusstraining nochmal genau an und dann entscheide ich das“, sagt Osmolski. Bedenken, dass Böcker aufgrund seiner Doppelfunktion nicht befreit genug aufspielen könne, habe er keine. „Da mache ich mir gar keine Sorgen“, sagt er.

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