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Zechenbusch gesperrt

Giftige Gefahr lauert in Selmer Baumkronen

Selm Sie sind wieder da: die unscheinbaren Raupen des Eichenprozessionsspinners. Das wäre weiter nicht schlimm, wenn sie nicht diese besonderen Haare hätten. Die Stadt Selm hat jetzt reagiert.

Giftige Gefahr lauert in Selmer  Baumkronen

Haarig: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Foto: picture alliance / dpa

„Das Einatmen der Haare kann zu schmerzhaftem Husten und Asthma führen“, schreibt Stadtsprecher Malte Woesmann am Dienstagmittag. Die Stadt müsse daher reagieren – und die Raupennester beseitigen lassen.

Gymnasium und Grundschule

„In diesem Jahr haben sich die Raupen so schnell vermehrt, dass präventive Maßnahmen nicht mehr getroffen werden konnten“, so Woesmann. Die Gespinste des Nachtfalters überziehen bereits ganze Bäume: zum Beispiel auf dem Schulhof der Grundschule Auf den Äckern in Bork oder am Städtischen Gymnasium. „In den Pfingstferien werden diese Nester von einer Fachfirma beseitigt“, so Woesmann.

Gesperrte Wege

Der Zechenbusch am Pädagogenweg sei wie schon 2017 erneut großflächig betroffen. „Da dutzende Bäume entlang der Wege in dem Waldgebiet befallen sind, ist der Zechenbusch vorerst für die Öffentlichkeit gesperrt, bis die Nester beseitigt sind“ – und die Raupen getötet. Dies gelte auch für das Waldstück am Pädagogenweg.

Cappenberg nicht betroffen

Elmar Berks von der Forstverwaltung des Grafen von Cappenberg hat in den den Cappenberger Wäldern noch keine Nester entdeckt. Anders als im öffentlichen Bereich in Selm werde aber in dem Naturraum Cappenberger Wälder der Eichenprozessionsspinner ohnehin nicht bekämpft werden. Die Waldbesucher sollten entsprechend vorsichtig sein.

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