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Heimatverein besichtigt Ruhr Nachrichten-Druckerei

SELM Die Selmer Ausgabe unserer Zeitung haben die Mitglieder des Heimatvereins morgens in ihrem Briefkasten. Doch nun wollten sie einmal wissen, wie eine Zeitung gedruckt wird und wie die Abläufe in der Lokalredaktion sind. Am Dienstagabend schauten sie sich in Dortmund-Dorstfeld das Druckzentrum des Medienhauses Lensing-Wolff an.

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Dem Druckereimitarbeiter über die Schulter schauen.

Interessiert wurde alles genau betrachtet.

Fasziniert waren die Besucher.

Doch bevor die Borker den Druckereimitarbeitern über die Schulter schauten, informierte sie Annette Schmidt von der Marketingabteilung über die Abläufe in der Druckerei. War es früher noch Bleisatz, so ist der Ablauf heute vollautomatisch. Die Borker erfuhren, welche Farben genutzt werden und dass für jede Farbe eine Druckplatte erstellt wird. Annette Schmidt berichtete zudem über die Geschichte des Medienhauses und deren Veränderungen in den letzten Jahren.

Leserservice

Begleitet wurde die Gruppe von Redaktionsleiter Theo Wolters. Er nutzte die Gelegenheit, die Arbeite in der Lokalredaktion vorzustellen. Er informierte die Besucher zudem über den Internetauftritt und den Leserservice unserer Zeitung. So können die Leser den Service am Morgen anrufen, wenn sie mal keine Zeitung im Briefkasten hatten.  "Ihnen wird dann sofort eine Ausgabe nachgeliefert", so der Redaktionsleiter. Doch Theo Wolters hatte auch einen Tipp. "Die Telefonnummer des Leserservices finden Sie jeden Tag auf der zweiten Lokalseite." Sie sollten sich die Leser ausschneiden, dann hätten sie diese immer griffbereit.

Druck der Postausgabe

Dann ging es in die Druckerei, wo um 19 Uhr die Postausgabe gedruckt wurde. Diese Ausgabe ist zum Beispiel in vielen Urlaubsorten erhältlich.

Sehr beeindruckt waren die Besucher von der hochmodernen Druckmaschine. Wie rotierende Achterbahnen sehen die Bänder aus, auf denen Tausende Zeitungen durch die Halle sausen. "Höchst interessant, voll automatisiert, recht leise. Der Computer hat auch hier Einzug gehalten, viel Technik und wenig Arbeitskräfte," so die Meinungen der Besucher. Auch das Papierlager gab Anlass zum Staunen. Eine Papierrolle wiegt rund eine Tonne und ist 21 Kilometer lang. Zwei Rollen werden für rund 10 000 Zeitungen benötigt.

Druckfrische Ausgabe

Stolz waren die Borker, als sie schließlich auch noch eine druckfrische Ausgabe von Mittwoch in den Händen hielten. Es war zwar nicht ihre Heimatausgabe, doch beim Frühstück werden sie genau hingesehen haben. So entdeckten sie, dass im Laufe des Abends noch einiges an den Inhalten der Zeitung geändert wurde.

  

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