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Im alten VHS-Keller

Herbstübung der Löschzüge Cappenberg und Netteberge

CAPPENBERG Vier Heizungsmonteure arbeiten im Keller der alten VHS Lünen. Plötzlich eine Explosion. Mit sechs Fahrzeugen rückt der Löschzug Cappenberg und die Löschgruppe Netteberge an. Es handelt dabei nicht um einen Ernstfall, sondern um die Herbstabschlussübung, die von Löschzugführer Thorsten Hoppe ausgearbeitet wurde.

Herbstübung der Löschzüge Cappenberg und Netteberge

Eine verletzte Person ist von den Feuerwehrleuten gefunden worden und wird weiter betreut.

Das alte VHS-Gebäude wird bald abgerissen. Es ist der ideale Ort für Übungen aller Nothelfergruppen. "Wir mussten allerdings vorsichtig sein, weil der THW an einigen Stellen für eine Übung Betondecken aufgeschnitten hat", erklärte Hoppe.Alle Flure waren vernebelt Also, nicht ganz ungefährlich für die Mitglieder der Feuerwehr. Es war aber auch so schwer, sich zurecht zu finden, denn niemand kannte sich in dem Gebäude aus. Auch waren die Flure im Kellerbereich völlig vernebelt. Die Pläne der ehemaligen Schule lagen vor und so machte sich die Einsatzleitung ein Bild von den verzweigten Gängen und Räumen.Hinzu kommt, dass sich unter dem Gebäude noch eine alte Luftschutzbunkeranlage mit verzweigten Gängen befindet, in denen die Monteure zum Teil vermisst waren. Kein leichtes Unterfangen. Am Treppengeländer wurde zur Sicherung ein Seil gespannt, um den Rückzug zu gewährleisten. Mit Atemschutz und starken Lampen stiegen die Mitglieder der Feuerwehr hinab.Vermisste werden schnell geborgen Die ersten Vermissten wurden nach kurzer Zeit geborgen. Doch da: wieder eine Explosion. Noch mehr Qualm, noch weniger Sicht. Mit zwölf Atemschutztrupps suchen die beiden Feuerwehrgruppen weiter. Plötzlich macht auch ein Mitglied aus eigenen Reihen schlapp. Er wird schnellstens ins Freie gebracht.

Feuerwehrübung des Löschzugs Cappenberg

Die Feuerwehrleute machen sich für den Einsatz bereit.
Eine verletzte Person ist von den Feuerwehrleuten gefunden worden und wird weiter betreut.
Abschnittsleiter Martin Hüls und Gruppenführer Bernhard Streil (l.) studieren den Grundriss der Schule.
Die Einsatzkräfte haben eine weitere verletzte Person geborgen.
Die Feuerwehrleute hatten bei Herbstübung Schwerstarbeit unter realistischen Bedingungen zu leisten.
Eine geraed geborgene Person wird ins Freie gebracht.
Zur Bergung von Verletzten stehen Feuerwehrleute mit der Trage bereit.
Mit der Axt schlägt dieser Feuerwehrmann eine Tür ein.
Auch ein Feuerwehrmann musste geborgen werden.
Die alte Schule und ehemalige VHS Lünen wird bald abgerissen und ist teilweise bereits entkernt.
Nur die Lichter der Einsatzwagen erleuchteten den ehemaligen Schulhof.
Der Einsatz ist beendet. Die Einsatzkräfte sammeln sich vor den Einsatzwagen.
Drei Monteure waren bereits gefunden. Nur, wo ist der vierte? "Der ist hier herumgelaufen", gab Hoppe einen Tipp. Überall suchten die Trupps nach dieser Person. Dafür schlugen sie sogar Türen mit ihren Äxten ein. Hoppe: "Das ist sonst an anderen Übungsorten nicht möglich".Endlich war auch dieser Monteur gefunden. Die Übung war erfolgreich beendet.Einsatztrupps müssen schnell umschalten "Wir haben die Übung so aufgebaut, dass unverhofft etwas Neues passiert und die Einsatztrupps schnellstens umschalten müssen", so Hoppe. Einsatzleiter Martin Hüls und die Gruppenführer Netteberge, Bernhard Streil und Christoph Laarmann-Quante waren mit dem Ergebnis zufrieden. Die Übung wurde vom THW beobachtet. Für die Darstellung der realistischen Verletzung war die Johanniter-Unfallhilfe zuständig. Der Abschluss wurde anschließend im Gerätehaus Cappenberg gefeiert

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