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Schnelles Internet

In Selm-Bork geht der Glasfaser-Ausbau voran

Selm Beim Ausbau der Breitband Technologie, die für schnelleres Internet sorgen könnte, läuft es wie mit der Verbindung selber – schleppend. Es gebe in Sachen Förderung noch keinen neuen Sachstand, verkündete Stadtsprecher Malte Woesmann. Trotzdem tut sich etwas – und zwar in Bork.

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An der Waltroper Straße wird seit gestern gebohrt. Dort sollen im Anschluss Glasfaserkabel verlegt werden.

Stück für Stück frisst sich der Bohrer durch das Erdreich.

An der Waltroper Straße sind am Montag erste Erdbohrungen gestartet. Der Zweck: Auf einer Strecke von neun Kilometern sollen Glasfaserkabel verlegt werden. 150 Meter hat der Bohrer bereits geschafft. Durchgeführt wird die Maßnahme von der Westnetz GmbH im Auftrag der Innogy Telnet. „Auf eigene Kosten“, wie Westnetz-Pressesprecherin Katrin Frendo auf Anfrage erklärte. In einem sogenannten Vectoring-Verfahren hatte sich Westnetz bei der Bundesnetzagentur auf die Strecke beworben und nun den Zuschlag bekommen.

Die Bohrungen erfolgen in einem „oberflächenschonenden Spülbohrverfahren“. Das heißt, dass lediglich eine Start- und eine Zielgrube ausgehoben werden muss, zwischen denen ein Bohrer durch das Erdreich gespült wird. „Der Vorteil ist, dass die Straße dafür nicht aufgerissen werden muss“, so Katrin Frendo.

Die Maßnahme ergibt sich unabhängig von der Beantragung der Stadt Selm von Fördermitteln für den Breitbandausbau beim Bund, die im Februar erfolgt ist.

Im Vergleich mit den Nachbarkommunen steht Selm schlecht dar

Besonders Bork und die Selmer Industriegebiete seien unterversorgt, hatte Stephan Schwager, Geschäftsführer der Stadtwerke Selm, bereits bei der Sitzung des Selmer Stadtrates im Dezember 2016 vorgetragen und „dringenden Handlungsbedarf“ angemahnt. Der Rat stimmte daraufhin in seiner Februar-Sitzung einstimmig einem Antrag beim Bund zu, für den Netzausbau eine Förderung in Höhe von 7,5 Millionen Euro zu erhalten. Im Vergleich mit den Nachbarkommunen im Kreis Unna liegt die Stadt Selm in Sachen schnelles Internet auf dem vorletzten Platz – das belegt eine Grafik, veröffentlicht auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung, und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Rat stimmt für Förderantrag

Breitband-Ausbau in ganz Selm noch 2017?

SELM Wenn alles so läuft wie die Stadt es sich wünscht, gibt es in Selm bald keine weißen Flecken mehr mit langsamer Internetverbindung. Dann könnten noch 2017 Bauarbeiten beginnen, damit auch die Bewohner von Bork und ländlichen Teilen von Selm bald mit hoher Geschwindigkeit surfen - und das zum Nulltarif für Selm. Die Sache hat nur zwei Haken.mehr...

67,3 Prozent der Haushalte und Unternehmen „surften“ in Selm Ende 2016 mit einer Geschwindigkeit gleich oder über 50 Mbit pro Sekunde. Lediglich Bönen liegt mit einem Ausbau von 59,9 Prozent hinter Selm, in Werne (84,3 Prozent), Lünen (93 Prozent) und Holzwickede (95,3 Prozent) ist der Ausbaustatus dagegen deutlich weiter vorangeschritten. „Der Förderantrag ist noch nicht durch“, erklärte Malte Woesmann nun am Montag auf Anfrage. Eine Wasserstandsmeldung könne ebenfalls nicht abgegeben werden.

Denn eine Rückmeldung vom Bund – egal ob positiv oder negativ – gebe es nicht. Mitgeteilt werde letztendlich nur die Entscheidung selber. „Wann das sein wird, wissen wir nicht“, so der Sprecher der Stadt.

Bei der Ratssitzung im Februar hatte man noch auf eine Entscheidung bis Ende Juni gehofft. Nach hoffentlich positivem Bescheid durch den Bund werde dann eine europaweite Ausschreibung erfolgen müssen.

Schlusslicht im Kreis Unna

Beim Breitbandausbau hinkt Selm hinterher

BORK Was schnelles Internet betrifft, geht es in Selm nur sehr langsam voran. Im Kreis Unna belegt die Stadt in puncto Versorgungsstruktur den letzten Platz. Vor allem in Bork ist der Nachholbedarf beim Breitbandausbau groß. Und die Zeit drängt, denn Ende Februar 2017 läuft die Frist für die Beantragung von Fördergeldern des Landes ab.mehr...

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An der Waltroper Straße wird seit gestern gebohrt. Dort sollen im Anschluss Glasfaserkabel verlegt werden.

Stück für Stück frisst sich der Bohrer durch das Erdreich.

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