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Martinsumzug am Sonntag

Junge Borker Schützen bauten eine riesige Laterne

Bork Die Bürgerschützengilde St. Stephanus Bork beteiligt sich am Sonntag, 5. November, erstmalig mit einer eigenen Martinslaterne am Martinsumzug. Dazu hatten die jungen Leute der Schützengilde St. Stephanus eine ungewöhnliche Idee, in die sie viele Arbeitsstunden investierten.

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1104-seMartinslaterne
Momentan steht die Laterne noch in der Tischlerei Bauhaus. Daniela Rutz-Nölle (OGS, v.l.) Hannelore Sommer, Ulrich Sommer, Jürgen Kulms, Stephan Bauhaus, Marco Kulms, Fabian Kulms, Martin Wüllhorst, Karsten Sommer und Alina Goldstein (W&D) freuen sich schon, sie am Sonntag im Umzug leuchten zu sehen.

Foto Malte Bock

1104-seMartinslaterne (1)
Kinder der OGS haben die Laterne mit selbst gemalten Bildern verschönert.

Foto Malte Bock

1104-seMartinslaterne (2)
Kinder der OGS haben die Laterne mit selbst gemalten Bildern verschönert.

Foto Malte Bock

Die Bürgerschützengilde St. Stephanus und die Martinsgesellschaft in Bork gehören zu festen Institutionen der Brauchtumspflege. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal eine direkte Verknüpfung zwischen ihnen. Eine offizielle Beteiligung der Schützen am Umzug habe es bisher eben noch nicht gegeben.

Engagement der jungen Leute

Die jungen Vereinsmitglieder hätten sich mit dem Vorstand getroffen, weil sie einige Ideen und Veränderungsvorschläge hatten. Die erste werde nun umgesetzt, erzählt Ulrich Sommer. Die Bedeutung des Engagements der Jungschützen lobt der stellvertretende Vorsitzende besonders. „Die jungen Leute sind cool“, sagt er. Sie seien schon als Kinder im Kindergarten, später in der Grundschule oder den Messdienern beim Martinszug mitgegangen. „Jetzt sind sie bei den Schützen und wollen weiter mitgehen. Das ist Borker Brauchtumspflege“, so Sommer.

125 Sunden Arbeit

Karsten Sommer und Martin Wüllhorst hatten die Idee und mit Unterstützung der Tischlerei Bauhaus, Landtechnik Ricken, W&D Foliotech, MF Light&Sound und einer Gruppe junger Schützen wurde in 125 Arbeitsstunden eine Martinslaterne gebaut. „Stattlich und beachtenswert“, wie Ulrich Sommer feststellt. Als die Idee entstanden sei, habe man noch nicht absehen können, welche Ausmaße die Laterne annehmen würde, erklärt Martin Wüllhorst.

Sie hat die Dimensionen eines Möbelstücks.1,60 mal 1,40 Meter misst sie nun, ist 35 Kilogramm schwer, trägt Ansichten aus Bork, den Schriftzug der Gilde, Fotos der Standarten der drei Kompanien – und sie leuchtet. Martin Vagedes, Jungschütze, bester Auszubildender und ehemaliger Mitarbeiter der Tischlerei Bauhaus, hat den Hauptteil dazu beigetragen.

Kinder der Ganztagsschule malten

Bei der Gestaltung haben aber auch Kinder der OGS „Auf den Äckern“ geholfen. Sie haben spezielle Martinsbilder für die Seitentafeln der Laterne gemalt und können ihre Zeichnungen nun auf der Laterne wiederfinden. Auch die Gruppe der Laternenbauer hofft auf eine rege Beteiligung durch Schützen, die ihre neue Martinslaterne beim Umzug begleiten.

Ablauf des Martinszuges

17 Uhr Treffen auf dem Schulhof der Erich-Kästner-Schule, Waltroper Straße 19

17.15 Uhr Abmarsch des Umzugs

17.45 Uhr „Ansprache“ des St. Martins auf dem Schulhof

18 Uhr Ausgabe der Martinstüten

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1104-seMartinslaterne
Momentan steht die Laterne noch in der Tischlerei Bauhaus. Daniela Rutz-Nölle (OGS, v.l.) Hannelore Sommer, Ulrich Sommer, Jürgen Kulms, Stephan Bauhaus, Marco Kulms, Fabian Kulms, Martin Wüllhorst, Karsten Sommer und Alina Goldstein (W&D) freuen sich schon, sie am Sonntag im Umzug leuchten zu sehen.

Foto Malte Bock

1104-seMartinslaterne (1)
Kinder der OGS haben die Laterne mit selbst gemalten Bildern verschönert.

Foto Malte Bock

1104-seMartinslaterne (2)
Kinder der OGS haben die Laterne mit selbst gemalten Bildern verschönert.

Foto Malte Bock

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