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Kreispokal: PSV Bork feiert den Finaleinzug

KREISGEBIET "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!" Borks Spieler schielten schon in Richtung Bundeshauptstadt, hatten sie doch gerade das Finale im Kreispokal erreicht.

Kreispokal: PSV Bork feiert den Finaleinzug

Nur selten setzten sich die Spieler des Werner SC, hier Daniel Durkalic gegen Patrick Radke, durch. Am Ende behielt der PSV auf heimischer Asche verdient die Nase vorn und zog durch den 3:1-Erfolg ins Pokalfinale ein.

Kreispokal Halbfinale

PSV Bork - Werner SC 3:1 (2:1)Der Austragungsort des Finales ist zwar noch nicht bekannt, Berlin wird es aber wohl nicht sein. Das kann den Borkern egal sein, haben sie doch das erste Mal in der Vereinsgeschichte das Kreispokal-Finale erreicht. Auf heimischer Asche gewannen sie verdient gegen den Werner SC mit 3:1.

Beide Teams starteten flott aus der Kabine und schon nach zehn Minuten hatte der Ball dreimal im Kasten eingeschlagen. In der 6. Minute gingen die Hausherren in Führung. Nach einer Ecke war der freistehende Jan Rademacher hellwach und schob ein. Doch Werne glich direkt nach Wiederanpfiff aus. Nach einem Freistoß legte Marc Fuhrmann per Kopf auf Christian Inkmann auf. Wernes Nummer 10 ließ Kevin Pistol im Borker Tor keine Chance und hämmerte den Ball in die Maschen.

Hausherren in Führung Wer nun dachte, Werne wäre nach Borks früher Führung gewarnt, sah sich getäuscht. Postwendend gingen die Hausherren wieder in Führung; unter gnädiger Mithilfe von WSC-Keeper Sven Müller. Einen Freistoß aus 25 Metern von Sabri Kaya ließ Müller nach vorne abprallen und Nici Reimann war zur Stelle - 2:1. Da hatte die gesamte Werner Abwehr geschlafen.

Nach dem furiosen Beginn mit drei Toren schalteten beide Mannschaften zwei bis drei Gänge zurück. Torchancen waren Mangelware, Fehlpässe auf beiden Seiten bestimmten das Geschehen. Erst in der 30. Minute setzte Wernes Matthias Anders mit einem Schuss aus 20 Metern wieder ein Ausrufezeichen. Das war es aber schon mit Wernes Offensivbemühungen.

WSC-Übergewicht

In der zweiten Hälfte erspielten sich die Gäste zwar ein optisches Übergewicht, vertändelten aber zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung oder blieben in der Borker Abwehr hängen. Eine Viertelstunde vor Schluss dann die Entscheidung. WSC-Libero Thorsten Kräher spielte einen schlampigen Pass nach vorne, genau auf den gerade eingewechselten Mohammed Chahoud. Der schickte Reimann auf die Reise der nur noch auf den freistehenden Sabri Kaya quer legen musste - 3:1. Der Lattentreffer von Fuchs eine Minute später ließ zwar noch einmal das Borker Tor wackeln, am Sieg und am Endspieleinzug konnte er aber auch nicht mehr rütteln.

Damit spielt der PSV am 21. Mai 2009 entweder gegen GW Selm oder den SV Herbern um die Kreispokal-Krone. Dieses Halbfinale wird am kommenden Mittwoch ausgetragen.

Pistol; Schmidt, Göke, Nima Habibivand, Kaya, Vieth, Althoff (65. Sträter), Reimann, Rademacher (70. Chahoud), Radke (78. Ratzke), Sina Habibivand.

Müller; Anders (75. Bressler), Kretschmann, Demand, Kräher, Jasmer (55. Fuchs), Durkalic, Leenders (78. Monsour), Fuhrmann, Inkmann, Winter

Tore: 1:0 (6.) Rademacher, 1:1 (7.) Inkmann, 2:1 (11.) Reimann, 3:1 (76.) Kaya.

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