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Lange Haftstrafen nach brutalem Angriff auf Lebensgefährten

SELM Wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung verurteilte das erweiterte Schöffengericht in Lünen eine Selmerin und einen ihrer Mittäter zu einer Freiheitsstrafe von 20 und 30 Monaten. In unfassbarer Brutalität waren die Angeklagte und ihre Mittäter über den damaligen Lebensgefährten der Frau hergefallen.

Lange Haftstrafen nach brutalem Angriff auf Lebensgefährten

Überfall auf einen Lebensmittelmarkt in Ahlen: Die beiden Verdächtigen sind freigesprochen worden.

Gegen einen dritten Mitangeklagten, der zum Hauptverhandlungstermin nicht erschienen war, trennte das Gericht das Verfahren ab und erließ Haftbefehl.  

In kaum zu überbietender Brutalität war die 39-jährige Angeklagte zusammen mit einem 44-Jährigen und dem nicht erschienenen Mitangeklagten in der Nacht zum 9. Januar 2006 auf der Lange Straße in Selm über ihren damaligen Lebenspartner, den Zeugen N. hergefallen.   Nur glücklichen Umständen war es zu verdanken, dass N. dabei nicht zu Tode gekommen ist. Seit etwa zwei Jahren lebte die Angeklagte zusammen mit dem geschädigten Zeugen unter einem Dach. Immer wieder kam es nach Alkoholgenuss zwischen beiden zu tätlichen Auseinandersetzungen, die in die Tat am 9. Januar gipfelten. Gegen 23 Uhr verschafften sich die Angeklagten Zutritt zum Haus. Die Angeklagte schlug dem Zeugen N. einen Aschenbecher auf den Kopf. Auch die Mitangeklagten Sch. und W. schlugen und traten auf das Opfer ein und zerrten ihn aus dem Haus.

Der Zeuge N. floh und versteckte sich unter einem PKW. Als er dort entdeckt wurde, zogen St. und W. den Zeugen, der fast nackt war, über den Straßenasphalt in Nachbars Garten. Dort traten und schlugen sie erneut auf ihn ein und warfen ihn in einen zugefrorenen Swimmingpool. Nur mit Mühe und Not konnte sich der Zeuge in der eiskalten Tatnacht vor dem Ertrinken retten und Nachbarn zu Hilfe rufen

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