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Musical-Premiere: Eine fast unmögliche Liebe

SELM Von Nervosität bei Hauptdarsteller Pfriedolin Pfau alias Leonardo Steenbock war am Mittwochabend keine Spur. „Das soll wohl klappen“, meinte er routiniert. Und so war es auch: Begeistert applaudierte das Publikum bei der Premiere der Revue „Das Denkmal“ im Forum des Gymnasiums nach jeder Szene.

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Pfriedolin Pfau (Leonardo Steenbock) und Kramanda Krächz (Marie Luise Sakowski) verlieben sich.

Das Flugmobil.

Die turbulente und farbenfrohe Inszenierung spielt mit den Eigenheiten der Charaktere. Da ist der Pfau der lieber klug als schön wäre; die Krähe, die lieber ein buntes Federkleid hätte¨; die Schwänin die nach Höherem strebt; die Jäger, die gern tief in die Flasche schauen. Der Fleischfresser schaut herab auf den Vegetarier und das Denkmal hätte lieber interessante Gäste in seinem Park. Viel lässt sich zwischen den Zeilen heraus lesen und lädt ein, sich an die eigene Nase zu packen.

Ideen gut umgesetzt

„Es ist eine lustige Geschichte, mir hat es besonders gut gefallen, wenn es laut wurde“, sagt Marie Surrey, die mit ihrer Mutter gekommen war. „Die Ideen sind gut umgesetzt und die Inszenierung gefällt mir“, findet auch ihre Mutter Frederike Surrey. „  Es ist mal was ganz anderes. Toll gespielt und an vielen Stellen auch super gesungen“, fand der dreizehn jährige Nils Kötter, der sich durchaus vorstellen könnte beim nächsten Theaterstück mal mitzumachen.

Von Krächzen keine Spur

Eine, die ihrem Charakter-Namen keine Ehre machte, war Kramanda Krächz alias Marie Luise Sakowski. Denn sie brillierte in ihren Gesangsnummern mit ihrer Stimme, von Krächzen keine Spur. Ebenso bemerkenswert das Spiel der zehn Musiker, die von Wolfgang Meier dirigiert wurden. Er hatte auch stets ein Auge auf die Bühne, so dass das Zusammenspiel von Schauspielern und Musikern perfekt gelang.

Schimpfduett

Die Krähendarstellerinnen Annika Rottmann, Pia Spiekermann und Imke Mayer finden die Schimpfduettszene zwischen Kramanda Krächz und der Schwänin Wilhelmine Wellenstolz am besten. Die Mädchen haben mit ihrem Ensemble seit einem halben Jahr einmal wöchentlich geprobt und die letzten drei Wochen sogar samstags und sonntags. „Es hat riesigen Spaß gemacht und es hat sich auch gelohnt“, meinte Imke Mayer, die hofft, dass noch viele Besucher sich die beiden letzten Aufführungen am Freitag (23.) und Samstag (24.) jeweils um 19 Uhr 30 im Forum anschauen.

  

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