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Neubaugebiet am Borker Friedhof: Das ist geplant

BORK Statt Gräbern entsteht am Borker Friedhof nun ein Neubaugebiet. Die Kirchengemeinde St. Stephanus benötigt die Fläche nicht mehr. Interessenten waren schnell gefunden - und die haben große Pläne. Wir haben uns an der Stelle umgesehen und beantworten die wichtigsten Fragen zum Projekt.

Neubaugebiet am Borker Friedhof: Das ist geplant

Immobilienmakler Klaus Gnegel (l.) und Planer Robert Strauß vor dem kümftigen Wohnquartier am Friedhof in Bork. Die zwei Hektar große Fläche wird ab Ende Mai erschlossen.

Was genau ist geplant?

Dort, wo eigentlich Gräber angelegt werden sollten, wird bald ein Neubaugebiet entstehen. Weil die Kirchengemeinde St. Stephanus das als Friedhofserweiterungsfläche in Bork gedachte Areal westlich des Friedhofs nicht mehr benötigt, darf dort gebaut werden. „Wir stellen 37 Grundstücke zur Verfügung“, sagt Klaus Gnegel, Immobilienberater der Volksbank. Die Volksbank Selm-Bork/Volksbank Altlünen hat das Grundstück erworben.

Wie groß sind die Grundstücke?

Zwischen 350 und 800 Quadratmeter. Doch die Zuschnitte seien variabel, so Planer Robert Strauß.

Das ist das Neubaugebiet am Friedhof

Noch nicht allzu lange ist es her, das war hier noch Grabeland. Die Hütten sind mittlerweile abgeräumt.
Auf zwei Hektar wird am Friedhof in Bork bald Wohnraum entstehen.
Auf zwei Hektar wird am Friedhof in Bork bald Wohnraum entstehen.
Auf zwei Hektar wird am Friedhof in Bork bald Wohnraum entstehen.
Das künftige Baugebiet vom Friedhof aus gesehen.
Das künftige Baugebiet vom Friedhof aus gesehen.
Noch nicht allzu lange ist es her, das war hier noch Grabeland. Die Hütten sind mittlerweile abgeräumt.
Noch nicht allzu lange ist es her, das war hier noch Grabeland. Die Hütten sind mittlerweile abgeräumt.
Noch nicht allzu lange ist es her, das war hier noch Grabeland. Die Hütten sind mittlerweile abgeräumt.
Das Wohnquartier am Friedhof von Norden aus gesehen. Dort gibt es einen Fußweg von der Lünener Straße aus.
Das Wohnquartier am Friedhof von Norden aus gesehen. Dort gibt es einen Fußweg von der Lünener Straße aus.
Immobilienmakler Klaus Gnegel (l.) und Planer Robert Strauß vor dem kümftigen Wohnquartier am Friedhof in Bork. Die zwei Hektar große Fläche wird ab Ende Mai erschlossen.

Welche Art der Bebauung ist vorgesehen?

Laut Bebauungsplan überwiegend Einfamilien- beziehungsweise Doppelhäuser. Aber auch zwei Mehrfamilienhäuser für seniorengerechtes Wohnen sind geplant.

Wie eng wird es denn im neuen Baugebiet, bei zwei Hektar Fläche für 37 Grundstücke?

Was bedeutet das für die Verkehrssituation? „Die Straßen sind sieben Meter breit“, sagt Strauß. Begegnungsverkehr zweier Fahrzeuge sei in jedem Fall möglich.

Welches Tempo darf im neuen Wohngebiet gefahren werden?

„Es ist vorgesehen, dass es eine Spielstraße werden soll“, sagt Gnegel. Sprich: Tempo 7 maximal.

Wie wird die Zufahrt zum Gebiet geregelt?

„Erschlossen wird es über die Stichstraße an der Stifterstraße gegenüber dem Hölderlinweg“, berichtet Robert Strauß. Von dort aus wird eine Schleife durchs Wohngebiet gelegt. Es wird vereinzelt Stichstraße zu Grundstücke geben.

Wird für ausreichend Stellplätze im öffentlichen Straßenraum gesorgt?

„Entlang der Straße sind genügend Parkplätze vorgesehen. Deshalb auch die sieben Meter Breite bei Fahrbahnquerschnitt“, erklärt Strauß.

Was ist mit dem Grabeland geschehen, das es im Areal am Friedhof gab?

„Die Pächter sind frühzeitig gebeten worden, zu kündigen“, sagt Strauß. Die Hütten seien mittlerweile abgeräumt. Vereinzelte Haufen zeugen noch von früherer Kleingartenbebauung.

Am Rande des künftigen Neubaugebietes steht eine Eiche. Bleibt sie stehen?

„Ja“, sagt Gnegel. Die zu bebauende Fläche an der Eiche werde entsprechend mit Abstand zum Baumkronenradius geplant.

Wann ist mit Bauaktivitäten zu rechnen?

Das ist der Zeitplan: 29. Mai: Baubeginn Kanalbau und Baustraße. 10. November: Bauende Kanalbau und Baustraße. Dann könnten die ersten Häuslebauer anfangen. Ab Mai 2020: Voraussichtlicher Baubeginn Endausbaus der Straßen, Wege und Plätze. Bis circa Mitte Juni 2017: Aufteilung der neuen Baugrundstücke und öffentlichen Parzellen sowie anschließende Übernahme im Kataster.

Gibt es schon Interessenten?

„Wenn alle, die ihr Interesse bekundet haben, auch Kaufverträge unterschreiben, wären nur noch zehn Grundstücke frei“, berichtet Klaus Gnegel.

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